Landesregierung ist mit Sicherheitsplan II in Verzug: Neue Polizisten braucht das Land
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/004 D861011/117
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/004 Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1985-1988
Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1985-1988 >> 1986 >> Oktober
25. Oktober 1986
Anlass dieses Berichts über Defizite bei der Erfüllung des Polizeikonzepts Sicherheitsplan II von 1978 ist die Ermordung des Diplomaten Gerhard von Braunmühl und vorangegangene Terroranschläge. Die Vorgaben zur Erneuerung der polizeilichen Organisation und die Verbesserung der Ausrüstung, die der damalige Innenminister Lothar Späth zur Verbesserung der inneren Sicherheit mitverabschiedet hatte, sind zwar weitesgehent erfüllt, doch hinkt man personell hinterher. Die Gründe dafür nennt Robert Ruder, Staatssekretär im Innenministerium Baden-Württemberg. Heinrich Maier, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, erläutert, warum es wichtig sei, mehr Stellen bei der Polizei zu schaffen als die für die nächsten 2 Jahren geplanten 160.
0:06:15; 0'06
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Chronik Baden-Württemberg
Braunmühl, Gerhard von
Maier, Heinrich
Gewerkschaft: Gewerkschaft der Polizei
Innere Sicherheit
Landesregierung: Innenministerium
Polizei
Terrorismus
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:32 MEZ