Schuldforderungen des Heinrich Wilhelm Nölle gegen die Erben des verstorbenen Johann Tönnes Othlinghausen
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F 50 Nr. 10
F 50 Gebr. Nölle
F 50 Gebr. Nölle >> F 50 Gebr. Nölle >> 1. Grundbesitz
1751
Enthält: Heinrich Wilhelm Nölle zu Othlinghausen präsentiert vor Hogräf Hymmen Forderungen an die Erben des + Johann Tönnes Othlinghausen in Höhe von insgesamt 721 Rtlr. Die Forderungen setzen sich zusammen aus:
1. Sieben einzeln aufgeführte Schuldforderungen aus den Jahren 1708 bis 1741 in Höhe von 400 Rtlr., bestätigt am 18.Mai 1749 in Nölles "itzo vorzeigenden Buches".
2. Für den Neubau des Hauses (Lohn für Maurer-, Zimmer-, Steinbrecher- und Schreinerarbeiten; Lieferung von Brettern, Eisenwerk) 301 Rtlr.
3. Eine Buchschuld von 20 Rtlr.
Gegen 4 % Zinsen werden die Schulden hypothekarisch gesichert mit Zuziehung der Vormünder der Söhne des + Johann Tönnes Othlinghausen Arnold Borbert und Johann Georg Othlinghausen;
Anlage: Abrechnung über nicht gezahlte Zinsen; Landabmessung (1752)
1. Sieben einzeln aufgeführte Schuldforderungen aus den Jahren 1708 bis 1741 in Höhe von 400 Rtlr., bestätigt am 18.Mai 1749 in Nölles "itzo vorzeigenden Buches".
2. Für den Neubau des Hauses (Lohn für Maurer-, Zimmer-, Steinbrecher- und Schreinerarbeiten; Lieferung von Brettern, Eisenwerk) 301 Rtlr.
3. Eine Buchschuld von 20 Rtlr.
Gegen 4 % Zinsen werden die Schulden hypothekarisch gesichert mit Zuziehung der Vormünder der Söhne des + Johann Tönnes Othlinghausen Arnold Borbert und Johann Georg Othlinghausen;
Anlage: Abrechnung über nicht gezahlte Zinsen; Landabmessung (1752)
Sonstiges
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:15 MEZ