Sontheim an der Brenz, Oberamt Heidenheim. Aestimation der Schupf-Lehen-Höfe und Gült-Gelder.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 208 Bü 260/1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 208 Oberrat: Reichsstädte
Oberrat: Reichsstädte >> 4. Giengen
1767-1777
Die occasione des in anno 1767 und 1771 erfolgten Absterbens der beiden gewesenen Reichsstadt Giengenschen Schupf-Lehens- und Gült-Höfe-Inhaber Hanß Jerg Keller und Johannes Maier zu Sontheim an der Brenz von Seiten bemelter Reichsstadt Giengen gegen das Oberamt Heidenheim behauptete Gerechtsame, daß die Astimation solcherlei Hofgüter einmal ohne vorherige Communikation mit ihrer und deren Einwilligung vorgenommen - nachdem Anschlag derselben bei den Inventuren und Abteilungen mit in die Berechnung genommen werden sollen, desgleichen die zwischen Giengen und dem diesseitigen Inhabern der Giengenschen Schupf-Lehen-Güter im Oberamt Heidenheim obgewaltete Irrungen.
Nr. 1-32
Archivale
Keller, Hanß Jerg
Maier, Johannes
Giengen an der Brenz HDH
Heidenheim an der Brenz HDH; Oberamt
Sontheim an der Brenz HDH
Schupflehen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ