Verkauf einer Rente
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C-Alm Lud, Urk. 18
N 5to
C-Alm Lud Almosenkorb Ludgeri
Almosenkorb Ludgeri >> Urkunden
1575 Februar 12
Enthält: Vor Johan van Mervelde, Richter zu Dülmen, erscheinen Magnus Balcke und seine Frau Engele, Bürger zu Dülmen, und verkaufen an Johan Balcke, Bruder des Magnus, Vikar an der Kollegiatkirche St. Ludgeri in Münster, eine am Sonntag Letare (4. Fastensonntag) zahlbare Rente von 1½ Rt für 30 Rt. Diese Rente von 1558 März 21 verkauften die Eheleute Ewald und Jutte Krusenstehen in Dülmen den Testamentsvollstreckern des Herrn Magnus Balcke für die von ihm und der Alke Bencke gezeugten Kinder namens: Magnus, Joest, Elsken und Catharina. Die Rente ist zahlbar aus ihrem Haus in Dülmen an der Münsterstraße zwischen Häusern Baltzar Berg und Peter Hillebrand. Die Eheleute Magnus Balcke verpfänden ihr Haus in Dülmen an der kleinen Burgstraße zwischen der Stiege nach der Tyber und dem Haus des Henrich Eggerdinck. Siegelankündigung des Richters. Zeugen: Herman Balcke und Henrich tom Hagen genannt Avenjohans. Ausf., Perg. 39,5 x 16,5 cm; Siegel komplett ab. Rückvermerk: Inhaltsvermerk (17. Jh.).
Archivale
Verweis: Almosenkorb Ludgeri, Urk. 18a und 18b.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:03 MEZ