Rheingraf Johann Wildgraf zu Dhaun (Dunen) bekundet, dem Knappen Rudolf von Alben, seinen Erben oder dem Inhaber der Urkunde 70 kleine Gulden, die zu Meisenheim (Meysen-) gang und gäbe sind, wegen eines Hengstes schuldig zu sein, den er für den Knappen Arnold von Sötern (Sotern) den Jungen von Rudolf gekauft hat. Dafür hat er 7 Gulden jährlich auf Amtmann und Schultheißen zu Offenbach angewiesen, die diese jährlich an Martini (11.11.) auszahlen sollen, bis die 70 Gulden vor Martini zurückgezahlt worden sind. Zu Unterpfand werden Leute, Gericht und Güter zu Offenbach gesetzt. Rudolf, seine Erben oder der Inhaber der Urkunde können bei säumiger Zahlung an diese greifen und Pfänder in die Schlösser des Grafen [Heinrich] von Veldenz (Veldentzen) und anderswohin führen; niemand soll ihnen wehren; dabei erlittener Schaden ist ihnen zu ersetzen. Siegel des Ausstellers.
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Rheingraf Johann Wildgraf zu Dhaun (Dunen) bekundet, dem Knappen Rudolf von Alben, seinen Erben oder dem Inhaber der Urkunde 70 kleine Gulden, die zu Meisenheim (Meysen-) gang und gäbe sind, wegen eines Hengstes schuldig zu sein, den er für den Knappen Arnold von Sötern (Sotern) den Jungen von Rudolf gekauft hat. Dafür hat er 7 Gulden jährlich auf Amtmann und Schultheißen zu Offenbach angewiesen, die diese jährlich an Martini (11.11.) auszahlen sollen, bis die 70 Gulden vor Martini zurückgezahlt worden sind. Zu Unterpfand werden Leute, Gericht und Güter zu Offenbach gesetzt. Rudolf, seine Erben oder der Inhaber der Urkunde können bei säumiger Zahlung an diese greifen und Pfänder in die Schlösser des Grafen [Heinrich] von Veldenz (Veldentzen) und anderswohin führen; niemand soll ihnen wehren; dabei erlittener Schaden ist ihnen zu ersetzen. Siegel des Ausstellers.
BayHStA, Grafschaft Sponheim Urkunden 482
Sp. U 423
Grafschaft Sponheim Urkunden
Grafschaft Sponheim Urkunden >> 1351-1400
1363 April 16
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 482. Sg. abh., braun, rund, 3,3 cm DM, st. besch. Im gerauteten Siegelfeld gelehnter Wappenschild (geviert - 4 Löwen) mit Helm. U.: +S' D[.....]D(E).DUNE. Abschr.: KA 67/1354 fol. 439'. M 384/3 fol. 236'. M 387/20.
Urkunden
Sprache der Unterlagen
Originaldatierung: "Der gegeben wart, uf den sontag als man in der heyligen kyrchen singet Misericordia domini 1363."
Originaldatierung: "Der gegeben wart, uf den sontag als man in der heyligen kyrchen singet Misericordia domini 1363."
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 482. Sg. abh., braun, rund, 3,3 cm DM, st. besch. Im gerauteten Siegelfeld gelehnter Wappenschild (geviert - 4 Löwen) mit Helm. U.: +S' D[.....]D(E).DUNE. Abschr.: KA 67/1354 fol. 439'. M 384/3 fol. 236'. M 387/20.
Originaldatierung: "Der gegeben wart, uf den sontag als man in der heyligen kyrchen singet Misericordia domini 1363."
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 482. Sg. abh., braun, rund, 3,3 cm DM, st. besch. Im gerauteten Siegelfeld gelehnter Wappenschild (geviert - 4 Löwen) mit Helm. U.: +S' D[.....]D(E).DUNE. Abschr.: KA 67/1354 fol. 439'. M 384/3 fol. 236'. M 387/20.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:42 MESZ