Johannes Bartholdus Hardt, am Reichskammergericht zu Speyer (Spirensis) approbierter und immatrikulierter Notar kaiserlicher Autorität, bekundet, dass am Mittwoch, den 15. / 25. Juli um 10 Uhr vormittags im Jahr 1668, sechster Indiktion, in ihrer kaiserlichen Majestät Leopold I., Mehrer des Reiches, Königs in Germanien, von Ungarn, Böhmen, Dalmatien, Kroatien und Slawonien, Erzherzogs von Österreich, Herzogs von Burgund, Steier, Kärnten, Krain und Württemberg, Grafen von Habsburg, Tirol und Görtz, Reiche des römischen im zehnten, des ungarischen im dreizehnten und des böhmischen im zwölften Jahr, vor ihm und den Zeugen Gißbert Gilliß und Christian Hammacher die Vertreter von Ritterschaft und Städten des Fürstentums Berg erschienen sind und den nachstehenden Appellations- und Protestzettel, womit sie gegen die vom Landesfürsten [Philipp Wilhelm] von Pfalz-Neuburg eingeführte neue Regiments- und Ratsordnung, durch die sie beschwert werden, protestieren und zugleich an den Reichshofrat bzw. das Reichskammergericht appellieren, übergeben haben. - Insert der vorgenannten Protestation [s. Vorgang]. Beschehen ... im iahr, indiction kayß(erlicher) Regierung, monat, tagh und stundt wie zu eingang dieseß instrumenti vermeldt, zu Dußeldorff auff dem Rhathauß ...
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Johannes Bartholdus Hardt, am Reichskammergericht zu Speyer (Spirensis) approbierter und immatrikulierter Notar kaiserlicher Autorität, bekundet, dass am Mittwoch, den 15. / 25. Juli um 10 Uhr vormittags im Jahr 1668, sechster Indiktion, in ihrer kaiserlichen Majestät Leopold I., Mehrer des Reiches, Königs in Germanien, von Ungarn, Böhmen, Dalmatien, Kroatien und Slawonien, Erzherzogs von Österreich, Herzogs von Burgund, Steier, Kärnten, Krain und Württemberg, Grafen von Habsburg, Tirol und Görtz, Reiche des römischen im zehnten, des ungarischen im dreizehnten und des böhmischen im zwölften Jahr, vor ihm und den Zeugen Gißbert Gilliß und Christian Hammacher die Vertreter von Ritterschaft und Städten des Fürstentums Berg erschienen sind und den nachstehenden Appellations- und Protestzettel, womit sie gegen die vom Landesfürsten [Philipp Wilhelm] von Pfalz-Neuburg eingeführte neue Regiments- und Ratsordnung, durch die sie beschwert werden, protestieren und zugleich an den Reichshofrat bzw. das Reichskammergericht appellieren, übergeben haben. - Insert der vorgenannten Protestation [s. Vorgang]. Beschehen ... im iahr, indiction kayß(erlicher) Regierung, monat, tagh und stundt wie zu eingang dieseß instrumenti vermeldt, zu Dußeldorff auff dem Rhathauß ...
AA 0047, 62
I Nr. 53; I Nr. 62
AA 0047 Berg, Landstände, Urkunden (AA 0047)
Berg, Landstände, Urkunden (AA 0047) >> 1. Urkunden
1668 [Juli 15-Juli 25]
Diverse Registraturbildner
1 Bogen (= 4 Seiten)
Pergament
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Signet und Beglaubigungsvermerk des Notars Johannes Bartholdus Hardt - Rückvermerke: 1668 den 15 Iulii; Instrumentum interpositae appellationis ac protestationis; Landtständen Furstenthumbß Bergh von Ritterschafft vnd Stätten; Nota weg(en) new(en) Justitz Rahts; 39; N 172; 1668
Vermerke: Signet und Beglaubigungsvermerk des Notars Johannes Bartholdus Hardt - Rückvermerke: 1668 den 15 Iulii; Instrumentum interpositae appellationis ac protestationis; Landtständen Furstenthumbß Bergh von Ritterschafft vnd Stätten; Nota weg(en) new(en) Justitz Rahts; 39; N 172; 1668
Urkunde
Ausstellort: Düsseldorf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:30 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.1. Landesarchive (Tektonik)
- 1.1.2. Jülich-Berg (Tektonik)
- 1.1.2.12. Landstände (Tektonik)
- Berg, Landstände, Urkunden AA 0047 (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)
- Johannes Bartholdus Hardt, am Reichskammergericht zu Speyer (Spirensis) approbierter und immatrikulierter Notar kaiserlicher Autorität, bekundet, dass am Mittwoch, den 15. / 25. Juli um 10 Uhr vormittags im Jahr 1668, sechster Indiktion, in ihrer kaiserlichen Majestät Leopold I., Mehrer des Reiches, Königs in Germanien, von Ungarn, Böhmen, Dalmatien, Kroatien und Slawonien, Erzherzogs von Österreich, Herzogs von Burgund, Steier, Kärnten, Krain und Württemberg, Grafen von Habsburg, Tirol und Görtz, Reiche des römischen im zehnten, des ungarischen im dreizehnten und des böhmischen im zwölften Jahr, vor ihm und den Zeugen Gißbert Gilliß und Christian Hammacher die Vertreter von Ritterschaft und Städten des Fürstentums Berg erschienen sind und den nachstehenden Appellations- und Protestzettel, womit sie gegen die vom Landesfürsten [Philipp Wilhelm] von Pfalz-Neuburg eingeführte neue Regiments- und Ratsordnung, durch die sie beschwert werden, protestieren und zugleich an den Reichshofrat bzw. das Reichskammergericht appellieren, übergeben haben. - Insert der vorgenannten Protestation [s. Vorgang]. Beschehen ... im iahr, indiction kayß(erlicher) Regierung, monat, tagh und stundt wie zu eingang dieseß instrumenti vermeldt, zu Dußeldorff auff dem Rhathauß ... (Archivale)