Zum Lobe Gottes, der Heiligen Dreifaltigkeit, der Gottesmutter und des St. Bernhardsordens geben und opfern Dietrich von Diezenkausen ('Deitzkusenn'), genannt Ellingen, und seine Frau Anastasia ihre älteste Tochter Maria dem Kloster Gnadenthal und verpflichten sich, ihr jährlich acht Tage vor oder nach dem 11. November 5 Rädergulden, wie zu Hachenburg und Limburg gang und gäbe, zu zahlen. Sie verpfänden dafür ihren Hof 'in der Hallenn', den Hermann und Ursel, Eheleute, zu Lehen haben, gelegen im Kirchspiel Morsbach und Gericht Homburg ('Honnberch'). Treten Erbfälle ('byffelle') bei ihren Schwestern und Brüdern auf, so soll Maria gebührenden Erbanteil erhalten. Sollte das Kloster Fürsten oder Herren halber zerstört ('verstueret') werden, so soll sie wieder zu ihrem väterlichen und mütterlichen Anteil kommen. - Siegel des Ausstellers, des Daem von Hatzfeld, Herrn zu Wildenburg ('Willenborg'), und des Wilhelm Quade von Isengarten, Amtmanns zu Homburg.

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Hessisches Hauptstaatsarchiv
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