Kläger: Jacques Budier, Kaufmann in Hamburg.- Beklagter: Rat der Stadt Hamburg und als Nebenbeklagter Henrich Smits, Kaufmann in Hamburg.- Streitgegenstand: Mandati ad exequendum sine clausula, nunc (1658) citationis ad reassumendum; nach abgelehnter Appellation beim Reichskammergericht Vollstreckung eines Urteils des Obergerichts und Einweisung in ein Erbe am Wandrahm als "Judicial-Pfand" in einem Prozess des Klägers gegen den Nebenbeklagten wegen einer Forderung von 5518 Reichstalern und wegen der Priorität dieses Anspruchs gegenüber den Forderungen der Gläubiger des Nebenbeklagten
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Kläger: Jacques Budier, Kaufmann in Hamburg.- Beklagter: Rat der Stadt Hamburg und als Nebenbeklagter Henrich Smits, Kaufmann in Hamburg.- Streitgegenstand: Mandati ad exequendum sine clausula, nunc (1658) citationis ad reassumendum; nach abgelehnter Appellation beim Reichskammergericht Vollstreckung eines Urteils des Obergerichts und Einweisung in ein Erbe am Wandrahm als "Judicial-Pfand" in einem Prozess des Klägers gegen den Nebenbeklagten wegen einer Forderung von 5518 Reichstalern und wegen der Priorität dieses Anspruchs gegenüber den Forderungen der Gläubiger des Nebenbeklagten
211-2_B 94
B 6221
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> B
1633-1659
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Jonas Eucharius Erhardt und Lt. Johann Walraff. Beklagter: Dr. Georg Goll. Nebenbeklagter: Dr. Conrad Blaufelder (1647), Dr. Abraham Ludwig von Gülchen (1654).- Instanzen: 1. Reichskammergericht 1645-1659.- Darin: Akten des Niedergerichts, des Obergerichts und des Reichskammergerichts in dieser Prozesssache 1643-1647 (passim); Verlgeich von 1633 zwischen dem Kläger und Otto Brüggemann einerseits und dem Nebenbeklagten andererseits über die Aufrechnung einer Fracht Roggen von Archangelsk gegen Forderungen es Klägers (u.a. Assekuranzgelder und Provisionen); Aufstellungen über die Schulden und die Einnahmen des Nebenbeklagten aus der Zeit 1633-1646; Sieben See-Assekuranz-Policen über insgesamt 7566 Pfund flämisch und Aufstellungen über Versicherungen bei den Assekuradeuren Abraham du Bois, Hans Bornemann, David Vermeulen, Carl de Hertoge, Franz Borstelmann, Hans Berenberg Erben, Hans Borre, Peter Heusch, Michael Heusch, Walter Boschaert, Hans Hermann Steenbach, Stefan Rulandt 1633 und 1634.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11061 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ