Urkunde 41
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5WV 021B Stift St. Goar Stift St. Goar
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28.9.1517
Regest: Vor Schultheiß und Schöffen des Gerichts zu Nocher (Nochern) verkaufen die Eheleute Johannes Dusinck, Bürger zu Ernter (Ehrental) und Katherina dem Vikar im Stift zu Sant Gewere Konrad Fickart 1 Goldgulden Jahrzins oder 26 Rederalbus für den Gulden, zahlbar zu Weihnachten, für 20 rhein. Goldgulden, Münze der Kurfürsten bei Rhein, und geben als Unterpfand ihren Weingarten in der Hasenbach gegenüber der Hasenmüln über dem Bache (Anlieger beiderseits: Fryne Kochs Johannes Witwe); der Zins ist mit 20 Rhein. Goldgulden wieder abzulösen. Es siegelt das obengen. Gericht. Der geben ist in dem jare nach Cristi unsers Herrn geburt 1517 uff montag nach Sant Matheustag des heyligen Evangelisten. Org. (deutsch) Perg. Siegel und Perg.-streifen abgerissen. Rückverm. (Ende 16. Jh.): Jost Düsing; Jost Clamp; (17. Jh,): Disser guden gelts inhalt des brieffs ist erkauft wurden myt XV g heuptgelts, so Conradt Well schultes zu Rens durch nachlaißen des Oberamptmans geben hait und damyt eynen g. gelts abgelacht unnd zu solichen XV g hait Enderß Predesta (?) scheffen in sex g. XVI alb gethan, da myt abgeloßt VIII alb. sollen abgan von der halben marck, dye zubefur her Anthonius Woelen geben hait, also blipt an der halben marck V 1/2 alb. Dieser brieff gehort zu dem altar sp dye scheffen zu S. Gewer zu geben oder conferiren haben.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:12 MEZ