Melchior Otto [Voit von Salzburg], Bischof von Bamberg, und das Domkapitel Bamberg geben ihre Zustimmung zur etwaigen Lehnsnachfolge der bambergis...
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Urk. 14, 322
A I u, Bamberg sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Stift Bambergische Lehen, Nr. 25
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Passivlehen >> Bamberg, Bistum
1649 April 13
Lehnskonsens
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Melchior Otto [Voit von Salzburg], Bischof von Bamberg, und das Domkapitel Bamberg geben ihre Zustimmung zur etwaigen Lehnsnachfolge der bambergischen Lehen, die laut des zwischen den Vormündern der Brüder Friedrich Kasimir, Johann Philipp und Johann Reinhard [II.] Grafen von Hanau und Amalie Elisabeth Landgräfin von Hessen, geborener Gräfin von Hanau-Münzenberg, in Vormundschaft ihres Sohnes Wilhelm [VI.] Landgrafen von Hessen[-Kassel] 1643 geschlossenen Erbvertrags von den jeweiligen Lehnsherrn einzuholen ist. Es handelt sich dabei um die bambergischen Lehen Burg und Stadt Windecken [Stadtteil von Nidderau, Main-Kinzig-Kr.], den Dinghof zu Windecken und den Kirchsatz zu Windecken mit Zubehör. Nach dem Aussterben der Grafen von Hanau sollen die Lehen an die Landgrafen von Hessen-Kassel fallen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Melchior Otto [Voit von Salzburg], Bischof von Bamberg, Domkapitel Bamberg
Vermerke (Urkunde): Siegler: Melchior Otto [Voit von Salzburg], Bischof von Bamberg, Domkapitel Bamberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ