Prozess des Klosters gegen den Prokurator von Hövel und den Magistrat zu Dortmund u.a. wegen Grundbesitzes in Dortmund (Bd. 1)
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29 Band 1
E 003 Prämonstratenserinnenkloster Dortmund - Akten
Prämonstratenserinnenkloster Dortmund - Akten >> 4. Prozessakten
(1459-1461, 1568, 1648-1725) 1735-1738
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Prozess des Klosters gegen den Prokuratoren von Hövel über Grundbesitz in Dortmund; Außergerichtliche Verträge zwischen dem mit Johann Christoffer Schöler, dem Prokurator von Hövel, 24. November 1719-31. August 1725; Exhibitum-Vermerk zwischen dem Kloster und Johann Christoffer Schöler, 14. September 1725; Protocollum examinis der expromissoren Beckman und Kersbaum über den Schuldvertrag des Dieffhausen zu Dortmund, 30. Februar 1735; Inmissionsbriefe, 21. März 1648-27. März 1648; Klageschrift des Prokurators und Rezeptors von Hövel gegen das Kloster mit Kopie eines Vertragswerks, 1459, 1461, 1649, 1718 und 1738, mit Aufstellung der Erben verschiedener Pächter, 2. Juni 1674; Johan Vogelpoht, Richter zu Dortmund, über die Erben Hövels, 20. August 1652; Eid des Johan von Hövel und seiner Frau über den Erbteil an das Kloster, 19. Mai 1738-28.Mai 1738; Promemoria über den Erbteil der Familie Hövel an das Kloster, 29. Mai 1738-2. Juli 1738, mit einem Vertrag, 1459; Johan Arnold Melman, Pastor zu Dortmund, über die Erben der Familie Hövel, 15. Januar 1739; Abschriften mehrerer Erbscheine u.a. des Johan van Hoeke Belcke mit Siegeln von Johan van Hövele, Wilhelm Haphusen und Goswin van Unna, 1490, mit Marginalvermerk, 1737; Fragekatalog des Klosters an von Hövel, 3. Juli 1738; Korrespondenz des Friedrich Caspar von Hövel mit dem Prior Johann Jakob Klöcker, 1738; Rechtsgutachten des Prof. Dr. Hamm über den Grundbesitz, Juli 1738; Verschiedene Personennamen u.a. Johan Lambach, Johann von Süchteln, Margarete Syberg, Caspar Henrich Küpfer, Johan Beckman, Henrich Wilhelm Brandthoff, Johan Degenhardt Stilking, Georg Wethmar, Johannes Henricus Blur, Zacharias Johannes Wülner, Johann Arnold Ullmann, Johan Wilhelm Maskerl, Irmgard Hardwig, Conrad Philip von Romberg, Philip von Vassem, Anna Diedrich von Romberg, Johann Brügmansdorff, Johann Adolph Reinhard; Abschrift eines Leibrentenvertrag der Margaretha von Hövel, 1490; Abschrift einer Urkunde über den Besitz des Klosters am Erbhoff zu Frohlinde, 4. Juni 1568; Druckschriftliche Broschüre über rechtliche Bestimmungen zur Erbfolge mit Skizze eines Stammbaums; Druckschriftliches Edikt Friedrichs III. von Preußen über geistlichen Besitz und Verpachtung, 5. Juli 1700.
177 Bl.
Sachakte
Blattzählung nicht vollständig.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:07 MEZ
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