Vor dem apostolischen und kaiserlichen Notar Tilmann de Fossa im nassauischen Haus zu Köln erschien Anna von Egmond, hinterlassene Witwe des (å) Wilhelm, Graf von Berg, und erklärte, Vormünderin ihres ehelichen Sohnes Oswald zu sein, solange sie sich nicht wieder verheiratet würde, wie dies kaiserlichem Gesetz entspricht. Sie bevollmächtigt Heinrich von Schmalkalden, Dekan von St. Cassius und St. Florentin zu Bonn, für sie beim Kaiser die Erlaubnis zu erwirken, auch nach ihrer Wiederverheiratung Vormünderin ihres Sohnes bleiben zu dürfen. - Zeugen: Bartholomäus von der Leyen und Winand von Mudersbach. Sr.: Ausst. Ausf. Perg. - Signet

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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