Vor dem apostolischen und kaiserlichen Notar Tilmann de Fossa im nassauischen Haus zu Köln erschien Anna von Egmond, hinterlassene Witwe des (å) Wilhelm, Graf von Berg, und erklärte, Vormünderin ihres ehelichen Sohnes Oswald zu sein, solange sie sich nicht wieder verheiratet würde, wie dies kaiserlichem Gesetz entspricht. Sie bevollmächtigt Heinrich von Schmalkalden, Dekan von St. Cassius und St. Florentin zu Bonn, für sie beim Kaiser die Erlaubnis zu erwirken, auch nach ihrer Wiederverheiratung Vormünderin ihres Sohnes bleiben zu dürfen. - Zeugen: Bartholomäus von der Leyen und Winand von Mudersbach. Sr.: Ausst. Ausf. Perg. - Signet
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Vor dem apostolischen und kaiserlichen Notar Tilmann de Fossa im nassauischen Haus zu Köln erschien Anna von Egmond, hinterlassene Witwe des (å) Wilhelm, Graf von Berg, und erklärte, Vormünderin ihres ehelichen Sohnes Oswald zu sein, solange sie sich nicht wieder verheiratet würde, wie dies kaiserlichem Gesetz entspricht. Sie bevollmächtigt Heinrich von Schmalkalden, Dekan von St. Cassius und St. Florentin zu Bonn, für sie beim Kaiser die Erlaubnis zu erwirken, auch nach ihrer Wiederverheiratung Vormünderin ihres Sohnes bleiben zu dürfen. - Zeugen: Bartholomäus von der Leyen und Winand von Mudersbach. Sr.: Ausst. Ausf. Perg. - Signet
Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-US 6 Nr. 497
V:66
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-US 6 Grafschaft Virneburg - Urkunden
Grafschaft Virneburg - Urkunden >> 1500-1599
1513 Dezember 14 (1513 Dez. 14 Köln)
o.A.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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