Zahlung einer Jahresrente für die zu haltende Frühmesse
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E1 A 115
Vorl. Nr.: 124
115
E1 A Urkunden
Urkunden >> Rathausarchiv
9. Juni 1576
Enthält: Die Schöffen von Erkelenz (Petrus Beeck und Matthias Roden) bekunden: Nachdem viele Jahre der t Landrentmeister Henrich de Grove und dessen Erben aus deren Hof und Ländereien zu Mennekrath ( -eraedt), früher deß Voessen hoff und guth genannt, 6 Malter Roggen Erkelenzer Maßes Erbpacht für eine jeden Donnerstag in der Kirche zu Erkelenz zu haltende Erbfrühmesse geliefert haben, die einst von Claeß Voeß von Mennekrath und dessen Frau Nieß zur Ehre Gottes und um ihres Seelenheils willen gestiftet worden war, verpflichten sich nun Davidt, Sohn Jobans van gen Hove, und dessen Frau Maria, 2 Malter Roggen als Teil der gen. Rente jährlich auf Remigiustag (Remeißdagh) [ 1 . Okt.] an den Vikar bzw. Bediener der Frühmesse zu liefern. Zum Unterpfand haben sie gesetzt 7 Morgen Land im Heghen Veldt, gelegen neben Land von Peter Buix und Peter van lsengraben und stoßend auf den Baseher Weg und Land von Cathrina van Kuilhuissen sowie belastet mit der dreißigsten Garbe.
Archivale
Aussteller: Siegler: die Aussteller mit ihrem Schöffenturnssiegel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:53 MEZ