Sibylle (Sibilla) Maria Christina von Rodenhausen, geborene von Hutten, und Philipp Gerhard (Gerhardt) von Nassau im Namen seiner Ehefrau Maria Fr...
Show full title
2148
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1721-1730
1721 Dezember 1
Ausfertigung, Papier, drei aufgedrückte Lacksiegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geschehen Fuld den 1ten Decembris 1721
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Sibylle (Sibilla) Maria Christina von Rodenhausen, geborene von Hutten, und Philipp Gerhard (Gerhardt) von Nassau im Namen seiner Ehefrau Maria Franziska Christina von Nassau, geborene von Hausen (Haussen), bekunden, dass sie Konstantin [von Buttlar], Abt von Fulda, und dem Kloster Fulda den sechsten Teil der Mühle in Soden für 450 rheinische Gulden dauerhaft verkauft haben. Der rechtmäßige Besitz der Mühle ist den Verkäufern zuvor im Rahmen eines kaiserlichen Urteils zugesprochen worden. Verkauft werden auch die seit einigen Jahren ausstehenden Nutzungsentgelte der Mühle, die den Verkäufern von den Verwaltern aus Salmünster vorenthalten worden sind. Sibylle Maria Christina von Rodenhausen hat die genannte Kaufsumme am Tag der Ausstellung der Urkunde von der Rentkammer des Klosters erhalten. Sie quittiert für sich, ihre Erben und als Bevollmächtigte der eingangs genannten Mitinteressenten den Erhalt des Geldes und weist den Abt und das Kloster in den Besitz des verkauften Mühlenanteils ein. Sie verzichtet auf alle Ansprüche auf den verkauften Mühlenanteil; ausgenommen sind die ihr zustehenden Einkünfte, die ihr von ihrem Vetter, Wilhelm Heinrich (Henrich) von Hutten zu Salmünster, aus den letzten Jahren noch zu bezahlen sind. Sie verzichtet auf die Einlegung jedweder Rechtsmittel, insbesondere jene, die Frauen betreffen, und leistet Währschaft. Ankündigung der Unterfertigung. Siegelankündigung. Handlungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: Seite 1, Seite 2 und 3, Rückseite; Siegel: Lacksiegel 1, Lacksiegel 2, [[jpg:hstam/Urk. 75/Urk. 75 Reichsabtei Fulda 1721 Dez.1 3.Lacksiegel von links.jpg|La...
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: (Sibylla Christina von Rodenh/außen gebohrne von Hutten zumm / Stoltzenberg wittib
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Philipp Gerard de Nassau / manu propria
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Maria Christina vonn Nassau / geborne von Haussen)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Sibylle Maria Christina von Rodenhausen, geborene von Hutten
Vermerke (Urkunde): Siegler: Philipp Gerhard von Nassau
Vermerke (Urkunde): Siegler: Maria Franziska Christina von Nassau, geborene von Hausen
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Sibylle (Sibilla) Maria Christina von Rodenhausen, geborene von Hutten, und Philipp Gerhard (Gerhardt) von Nassau im Namen seiner Ehefrau Maria Franziska Christina von Nassau, geborene von Hausen (Haussen), bekunden, dass sie Konstantin [von Buttlar], Abt von Fulda, und dem Kloster Fulda den sechsten Teil der Mühle in Soden für 450 rheinische Gulden dauerhaft verkauft haben. Der rechtmäßige Besitz der Mühle ist den Verkäufern zuvor im Rahmen eines kaiserlichen Urteils zugesprochen worden. Verkauft werden auch die seit einigen Jahren ausstehenden Nutzungsentgelte der Mühle, die den Verkäufern von den Verwaltern aus Salmünster vorenthalten worden sind. Sibylle Maria Christina von Rodenhausen hat die genannte Kaufsumme am Tag der Ausstellung der Urkunde von der Rentkammer des Klosters erhalten. Sie quittiert für sich, ihre Erben und als Bevollmächtigte der eingangs genannten Mitinteressenten den Erhalt des Geldes und weist den Abt und das Kloster in den Besitz des verkauften Mühlenanteils ein. Sie verzichtet auf alle Ansprüche auf den verkauften Mühlenanteil; ausgenommen sind die ihr zustehenden Einkünfte, die ihr von ihrem Vetter, Wilhelm Heinrich (Henrich) von Hutten zu Salmünster, aus den letzten Jahren noch zu bezahlen sind. Sie verzichtet auf die Einlegung jedweder Rechtsmittel, insbesondere jene, die Frauen betreffen, und leistet Währschaft. Ankündigung der Unterfertigung. Siegelankündigung. Handlungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: Seite 1, Seite 2 und 3, Rückseite; Siegel: Lacksiegel 1, Lacksiegel 2, [[jpg:hstam/Urk. 75/Urk. 75 Reichsabtei Fulda 1721 Dez.1 3.Lacksiegel von links.jpg|La...
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: (Sibylla Christina von Rodenh/außen gebohrne von Hutten zumm / Stoltzenberg wittib
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Philipp Gerard de Nassau / manu propria
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Maria Christina vonn Nassau / geborne von Haussen)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Sibylle Maria Christina von Rodenhausen, geborene von Hutten
Vermerke (Urkunde): Siegler: Philipp Gerhard von Nassau
Vermerke (Urkunde): Siegler: Maria Franziska Christina von Nassau, geborene von Hausen
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
10.06.2025, 9:13 AM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik)
- Gliederung (Archival tectonics)
- Urkunden (Archival tectonics)
- Geistliches und weltliches Territorium Fulda (Archival tectonics)
- Reichsabteiliches / Stiftisches Archiv (Archival tectonics)
- Reichsabteiliches / Stiftisches Archiv: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] (Archival holding)
- Reichsabtei, Stift (Classification)
- 1721-1730 (Classification)
Attribution 4.0 International