Urkunde 83
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5WV 021B Stift St. Goar Stift St. Goar
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13.4.1556
Regest: Vor Schultheiß und Schöffen des Gerichts zu Sant Gewershusen bekennen Jacob Hoffman und Dönges Peters, Bürger zu Padesberg (Patersberg) und Vormünder der Kinder des +Jacob Beyers mit Namen Mergen, Gertrud und Melchior, jährlich zu Ostern 1 Gulden in S. Gewer im Spital dem Aufheber der Spitalgüter schuldig zu sein, wofür sie 20 Gulden entlehnt und ihrem Mitbruder Hansen zu Camp seine Güter zu Padesbergk mit Zustimmung des Oberamtmanns Junker Reinhart Schencken abgekauft haben, und setzen als Unterpfand ihre Güter zu Padesberg, nämlich 1 Summer Seethe auf dem Liescheiter Wege (Anlieger: oben Diel Hauerman, unten Liebmagd ihre Stiefmutter), 1 Summer Seeth am Weischeiter Wege (Anlieger: oben Diel Sauerloch, unten Cuntzen Hans) und einen Weingarten gen. der Fuchswingart (Anlieger: oben ihre Mutter Liebmagdt, unten Endres Padesbergen sel. Witwe zu S. Gewer. Es siegelt das Gericht. Geben im jar ... 1556 Montags nach Quasimodogeniti. Org. (deutsch) Perg. Siegel fehlt.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:18 MEZ