Der römische Legat verleiht eine Ermächtigung.
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A 0106 / 71
A 0106 Urkunden des Dominikanerklosters (1233-1775)
Urkunden des Dominikanerklosters (1233-1775)
06.09.1287
Enthält: Bischof Johannes Tusculanus (Tusculum = Frascati bei Rom) aus der Diözese Toul/Lothringen, römischer Legat des päpstlichen Stuhles, verleiht Provinzial und den Prioren und Konventen der deutschen Dominikanerprovinz die Ermächtigung, unrecht erworbenes Gut bis zu 90 Mark Silber anzunehmen und es für die Kirchenfabrik, für Ornamente und Gottesdienst zu verwenden.
Dies gilt für die Fälle, daß der rechtmäßige Besitzer nicht ermittelt werden kann und daß dem Vorgehen keine anderweitige päpstliche Bestimmung eunter den Konventen zustehen. Ferner erteilt der Legat dem Provinziat, den Prioren und vier vom Provinzial bezeichneten Brüdern eines jeden Konventes Vollmacht zur Dispens von Gelübden etc.
Datum quod Novum Castrum Tullensis dioecesis VIII. Idis Septembiris anno domini millessimo ducentissimo octogesimo septimo apostolica sede vacente.
Lateinisches Orginal Pergament. Siegel abgefallen.
Dies gilt für die Fälle, daß der rechtmäßige Besitzer nicht ermittelt werden kann und daß dem Vorgehen keine anderweitige päpstliche Bestimmung eunter den Konventen zustehen. Ferner erteilt der Legat dem Provinziat, den Prioren und vier vom Provinzial bezeichneten Brüdern eines jeden Konventes Vollmacht zur Dispens von Gelübden etc.
Datum quod Novum Castrum Tullensis dioecesis VIII. Idis Septembiris anno domini millessimo ducentissimo octogesimo septimo apostolica sede vacente.
Lateinisches Orginal Pergament. Siegel abgefallen.
Sachakte
Toul ?
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.08.2025, 10:08 MESZ