Revers des Schenken Konrad von Erbach über die Belehnung durch Pfalzgraf Friedrich als Vormund des minderjährigen Kurfürsten Philipp von der Pfalz...
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Sonstige Behördensignaturen: 9.
A 5 Aktivlehen (Lehns- und Adelsbriefe) von Hessen-Darmstadt und anderen Rechtsvorgängern der Großherzöge von Hessen
Aktivlehen (Lehns- und Adelsbriefe) von Hessen-Darmstadt und anderen Rechtsvorgängern der Großherzöge von Hessen >> 4 Buchstabe E >> 4.9 von Erbach
1500 Dezember 14
Kurpfalz
Pergament, angehängtes Siegel fehlt.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: montag nach sant Lucien der heiligen jungfrauwen tag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Revers des Schenken Konrad von Erbach über die Belehnung durch Pfalzgraf Friedrich als Vormund des minderjährigen Kurfürsten Philipp von der Pfalz mit folgenden Schlössern, Städten, Dörfern, Zinsen, Gülten und anderem als Mannlehen, Fuldischen Lehen und Burglehen: dem Erbschenkenamt der Pfalzgrafen, Burg und Stadt Erbach samt Zubehör an Mannschaft, Wildbann, Fischerei, Centen und Halsgerichten, zwei Teilen des Zehnten in der Mark sowie den Dörfern Zell, Kimbach, Fürstengrund, Weitengesäß, Eulbach, Ernsbach, Erlenbach, Lauerbach, Haisterbach, Günterfürst, Elsbach, Mossau, Roßbach, Schönnen, mit Vogteien, Gerichten, Wald, Wasser und Weiden, zwei Teilen des Zehnten zu Rehbach, Weiten-Gesäß und Eulbach, dann Beerfelden, Etzean, Unter-Sensbach, Schöllenbach, Kailbach, Hesselbach, Hebstahl, Gammelsbach, Finkenbach, Falken-Gesäß, Erlenbach, Güttersbach, Olfen und Hiltersklingen, den Centen und Halsgerichten in diesen Dörfern sowie die Dörfer mit Vogteien, Gerichten, Wald, Wasser und Weide samt Zubehör, der Feste Freienstein mit allem Zubehör an Mannschaft, Wildbann, Fischerei, Wald, Wasser und Weiden, zwei Teilen des Zehnten zu Schöllenbach, Hebstahl, Gammelsbach, Falken-Gesäß, Finkenbach, Hüttental, Hiltersklingen auf dem Kohlhau und Hammelbach, dem Dorf Affolterbach mit Zubehör, Vogteien, Gerichten, Wald, Wasser und Weiden, den Dörfern Zotzenbach, Rimbach, Lützel-Rimbach, und Scharbach mit Wald, Wasser und Weiden, Vogtei und Gerichten sowie den zwei Teilen des Zehnten zu Zotzenbach, den Kirchsätzen zu Beerfelden, Reichelsheim und Brensbach, den Centen und Halsgerichten zu Reichelsheim samt Wildbann und Fischerei, den Dörfern Rohrbach und Ostern mit Vogtei, Gerichten, Wasser und Weiden, zwei Teilen des Zehnten in der Zent Reichelsheim, wie seine Eltern die an ihn vererbt hatten, der Hälfte der Feste Schönberg und dem Teil Schenk Eberhards an den Dörfern Elmshausen, Wilmshausen, Gronau, Zell, Mittershausen, Mitlechtern, Knoden, Breitenwiesen, Ober-Laudenbach und Schannenbach mit Wald, Wasser, Weide, Vogtei und Gericht, Wildbann und Fischerei, dem von den Eltern ererbten Hof zu Reichenbach mit allen Freiheiten sowie seinem Teil des Zehnten zu Gronau, Elmshausen und Auerbach. Schenk Eberhard hat auch einen Teil an der Feste und dem Dorf Habitzheim mit Vogtei und Gericht, außer dem von ihm von den Gayling gekauften Ulner-Hof, der sein Eigen ist. Außerdem besitzt er einen Teil des Zehnten zu Groß- Umstadt, den schon seine Eltern besaßen, den halben Hof vor der Stadt, dessen andere Hälfte dem Pfalzgrafen gehört, Spachbrücken, Zeilhard und Georgenhausen mit Vogtei, Wald, Wasser und Weiden, zwei Teile des Zehnten zu Spachbrücken und Zeilhard. Er belehnt ihn außerdem als Burglehen zu Lindenfels mit namentlich genannten Weingärten in der Mark Dossenheim sowie seinem Teil des Weinzehnten zu Groß-Sachsen, der für eine Weingült von drei Fuder Wein jährlich verliehen ist, sowie mit 20 Malter Korn und vier Ohm Wein zu Nierstein als Burglehen zu Oppenheim.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegelankündigung des Ausstellers.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Revers des Schenken Konrad von Erbach über die Belehnung durch Pfalzgraf Friedrich als Vormund des minderjährigen Kurfürsten Philipp von der Pfalz mit folgenden Schlössern, Städten, Dörfern, Zinsen, Gülten und anderem als Mannlehen, Fuldischen Lehen und Burglehen: dem Erbschenkenamt der Pfalzgrafen, Burg und Stadt Erbach samt Zubehör an Mannschaft, Wildbann, Fischerei, Centen und Halsgerichten, zwei Teilen des Zehnten in der Mark sowie den Dörfern Zell, Kimbach, Fürstengrund, Weitengesäß, Eulbach, Ernsbach, Erlenbach, Lauerbach, Haisterbach, Günterfürst, Elsbach, Mossau, Roßbach, Schönnen, mit Vogteien, Gerichten, Wald, Wasser und Weiden, zwei Teilen des Zehnten zu Rehbach, Weiten-Gesäß und Eulbach, dann Beerfelden, Etzean, Unter-Sensbach, Schöllenbach, Kailbach, Hesselbach, Hebstahl, Gammelsbach, Finkenbach, Falken-Gesäß, Erlenbach, Güttersbach, Olfen und Hiltersklingen, den Centen und Halsgerichten in diesen Dörfern sowie die Dörfer mit Vogteien, Gerichten, Wald, Wasser und Weide samt Zubehör, der Feste Freienstein mit allem Zubehör an Mannschaft, Wildbann, Fischerei, Wald, Wasser und Weiden, zwei Teilen des Zehnten zu Schöllenbach, Hebstahl, Gammelsbach, Falken-Gesäß, Finkenbach, Hüttental, Hiltersklingen auf dem Kohlhau und Hammelbach, dem Dorf Affolterbach mit Zubehör, Vogteien, Gerichten, Wald, Wasser und Weiden, den Dörfern Zotzenbach, Rimbach, Lützel-Rimbach, und Scharbach mit Wald, Wasser und Weiden, Vogtei und Gerichten sowie den zwei Teilen des Zehnten zu Zotzenbach, den Kirchsätzen zu Beerfelden, Reichelsheim und Brensbach, den Centen und Halsgerichten zu Reichelsheim samt Wildbann und Fischerei, den Dörfern Rohrbach und Ostern mit Vogtei, Gerichten, Wasser und Weiden, zwei Teilen des Zehnten in der Zent Reichelsheim, wie seine Eltern die an ihn vererbt hatten, der Hälfte der Feste Schönberg und dem Teil Schenk Eberhards an den Dörfern Elmshausen, Wilmshausen, Gronau, Zell, Mittershausen, Mitlechtern, Knoden, Breitenwiesen, Ober-Laudenbach und Schannenbach mit Wald, Wasser, Weide, Vogtei und Gericht, Wildbann und Fischerei, dem von den Eltern ererbten Hof zu Reichenbach mit allen Freiheiten sowie seinem Teil des Zehnten zu Gronau, Elmshausen und Auerbach. Schenk Eberhard hat auch einen Teil an der Feste und dem Dorf Habitzheim mit Vogtei und Gericht, außer dem von ihm von den Gayling gekauften Ulner-Hof, der sein Eigen ist. Außerdem besitzt er einen Teil des Zehnten zu Groß- Umstadt, den schon seine Eltern besaßen, den halben Hof vor der Stadt, dessen andere Hälfte dem Pfalzgrafen gehört, Spachbrücken, Zeilhard und Georgenhausen mit Vogtei, Wald, Wasser und Weiden, zwei Teile des Zehnten zu Spachbrücken und Zeilhard. Er belehnt ihn außerdem als Burglehen zu Lindenfels mit namentlich genannten Weingärten in der Mark Dossenheim sowie seinem Teil des Weinzehnten zu Groß-Sachsen, der für eine Weingült von drei Fuder Wein jährlich verliehen ist, sowie mit 20 Malter Korn und vier Ohm Wein zu Nierstein als Burglehen zu Oppenheim.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegelankündigung des Ausstellers.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
01.07.2025, 1:39 PM CEST
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- 4 Buchstabe E (Classification)
- 4.9 von Erbach (Classification)