Gaswerk (Bestand)
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C 37
Stadtarchiv Nürnberg (Archivtektonik) >> Stadtarchiv Nürnberg >> Bestandsgruppe C: Amtliche Provenienzen der bayerischen Zeit >> C 37 - Gaswerk
Am 1.12.1847 wurde das Gaswerk als erste Einrichtung dieser Art in Bayern am Plärrer eröffnet. Einziger Zweck war die Straßenbeleuchtung, später - ab 1890 - kamen weitere Anwendungsbereiche der Gasversorgung hinzu. Das zunächst privatwirtschaftlich geführte Unternehmen wurde nach wechselnden Eigentümern am 1.10.1871 von der Stadt Nürnberg erworben, die notwendige Erweiterungen durchführte und einen Neubau in Sandreuth errichtete, wo das neue Gaswerk am 1.10.1904 seinen Betrieb aufnahm. Nach der Umstellung der Nürnberger Gasversorgung auf Erdgas wurde die letzte Anlage 1975 stillgelegt. Der vor 1979 ins StadtAN gelangte Bestand enthält neben Geschäfts- und Vertragsunterlagen umfangreiche Überlieferungen zu einzelnen Baumaßnahmen (z.B. Anschluss hydraulicher Aufzüge an die städtische Wasserleitung) technische Unterlagen und Daten, Verbrauchs- und Messaufzeichnungen, sowie einzelne Pläne und Fotos der technischen Anlagen.Die technische Aufbereitung und Verzeichnung in die FAUST-Datenbank erfolgte 2005/2006.
lfd. Meter: 17,00; Einheiten: 289
Bestand
Deutsch
Gaswerk (Bestand)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 11:18 MESZ