Jährliche Erbrente an die Armen der Almosenstiftung
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E1 A 165/3
Vorl. Nr.: 226
165/3
E1 A Urkunden
Urkunden >> Rathausarchiv
22. Dezember 1574
Enthält: Vor den Schöffen von Erkelenz (Matthias Roden und Johannes Haen) bekennt Meister Johan Breuwers für sich und seine Frau Engel, an die Testamentsexekutoren des Wilhelm Weiman [?] von Erkelenz [?] , Pastor zu Erkelenz, für die Armen der von diesem gestifteten Almosenstiftung eine jährliche Erbrente von 2 1/2 Goldgulden zu je 9 span. Silberrealen von je 3 1/2 brabant. Stübern, zahlbar St. Remigius [1 . Okt.], schuldig zu sein. Als Unterpfand setzt er Haus und Hof binnen Erkelenz an der Bellinghover Straße (uf der Bellichover straessen) zwischen den Häusern von Henrich Krisch und Johan von Gaugelt und hinten grenzend an das Erbe von Herman Fuirens Kinder. Die Ablöse erfolgt mit 50 Goldgulden und einer Jahresrente.
Archivale
Aussteller: Siegler: die Aussteller mit ihrem Schöffentumssiegel .
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:23 MEZ