Johann Graf zu Wied, Herr zu Runkel und Isenburg, Philipp Graf zu Nassau, Herr zu Wiesbaden und zu Idstein, und Bernhard Graf zu Nassau, Herr zu Beilstein, schließen mit Wissen und Willen des Grafen Johan zu Sayn, Herr zu Homburg, zwischen Philipp Graf zu Nassau und zu Saarbrücken und Johannette geborene Gräfin von Wied, Witwe des Grafen Gerhard zu Sayn namens ihrer Tochter, der Elisabeth Gräfin von Sayn, einen Ehevertrag dahin ab, dass die Letztere dem genannten Philipp Graf zu Nassau 6000 Gulden Mitgift zubringt, wovon 3000 Gulden durch die Mutter bar bezahlt und durch Graf Johann zu Sayn, 3000 Gulden mit 150 Gulden jährlich auf die drei Turnosen, einen zu Boppard und zwei des Zolls zu Engers verpensioniert werden sollen. Zur Morgengabe verschreibt Graf Philipp derselben 10.000 Gulden auf den Flecken Weilmünster mit 50 Gulden jährlicher Pension und außerdem zu ihrem Wittumsitz Philippstein samt den dazu gehörigen Dörfern Altenkirchen und Birnbach samt den Gütern.
Show full title
Johann Graf zu Wied, Herr zu Runkel und Isenburg, Philipp Graf zu Nassau, Herr zu Wiesbaden und zu Idstein, und Bernhard Graf zu Nassau, Herr zu Beilstein, schließen mit Wissen und Willen des Grafen Johan zu Sayn, Herr zu Homburg, zwischen Philipp Graf zu Nassau und zu Saarbrücken und Johannette geborene Gräfin von Wied, Witwe des Grafen Gerhard zu Sayn namens ihrer Tochter, der Elisabeth Gräfin von Sayn, einen Ehevertrag dahin ab, dass die Letztere dem genannten Philipp Graf zu Nassau 6000 Gulden Mitgift zubringt, wovon 3000 Gulden durch die Mutter bar bezahlt und durch Graf Johann zu Sayn, 3000 Gulden mit 150 Gulden jährlich auf die drei Turnosen, einen zu Boppard und zwei des Zolls zu Engers verpensioniert werden sollen. Zur Morgengabe verschreibt Graf Philipp derselben 10.000 Gulden auf den Flecken Weilmünster mit 50 Gulden jährlicher Pension und außerdem zu ihrem Wittumsitz Philippstein samt den dazu gehörigen Dörfern Altenkirchen und Birnbach samt den Gütern.
340, U 12702
340 Grafschaft Sayn-Hachenburg
Grafschaft Sayn-Hachenburg >> Urkunden >> 8 1500 bis 1549 >> 8.3 1521-1530
1523 Dezember 2
Pergament, 8 Siegel, 2 fehlen, deutsch, Original
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Gegeben auf Mittwoch nach Sanct Catharinentag
Nebenpersonen: Nassau, Wilhelm Graf zu, zu Katzenelnbogen, zu Vianden und zu Diez; Nassau, Johann Graf zu, Herr zu Beilstein
Örtlichkeiten: Altenkirchen, Birnbach, Kleeberg, Bingenheim, Weilburg
Bemerkungen: die Urkunde ist stark durch Mausfraß beschädigt. Bei derselben befindet sich ein gut erhaltenes Exemplar auf Pergament aber ohne Siegel, jedoch sind an der Stelle, wo die Siegel sonst anhängen, Einschnitte vorgesehen. Konzept liegt ebenfalls bei.
Örtlichkeiten: Altenkirchen, Birnbach, Kleeberg, Bingenheim, Weilburg
Bemerkungen: die Urkunde ist stark durch Mausfraß beschädigt. Bei derselben befindet sich ein gut erhaltenes Exemplar auf Pergament aber ohne Siegel, jedoch sind an der Stelle, wo die Siegel sonst anhängen, Einschnitte vorgesehen. Konzept liegt ebenfalls bei.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 2:10 PM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
- Gliederung (Archival tectonics)
- Altes Reich (Archival tectonics)
- Kleinere Landesherrschaften (Archival tectonics)
- Kleinere Landesherrschaften: Grafschaft Sayn-Hachenburg (Archival holding)
- Urkunden (Classification)
- 8 1500 bis 1549 (Classification)
- 8.3 1521-1530 (Classification)