Handwerkskammer zu Osnabrück (Bestand)
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NLA OS, Dep 71
Nds. Landesarchiv, Abt. Osnabrück (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Organisationen, Betriebe, Einrichtungen >> 2.2 Verbände und Innungen
Enthält: Ausschussprotokolle, Personal- und Rechnungswesen, Innungsaufsicht, Korrespondenzen und Rundschreiben
Geschichte des Bestandsbildners: Die Neufassung der Gewerbeordnung im Gesetz vom 26. Juli 1897 schrieb die korporative Organisation des deutschen Handwerks in Innungen, Innungsausschüssen und Handwerkskammern vor. Die Kammern als Körperschaften öffentlichen Rechts sollten die Gesamtinteressen des Handwerks in ihrem Bezirk vertreten; sie waren auch für die Führung der Handwerksrolle, die Abnahme der Meisterprüfungen, die Bekämpfung der Schwarzarbeit und für die Aufsicht über die Innungen zuständig.
Die Handwerkskammer Osnabrück wurde am 21.04.1900 konstituiert und war zunächst für die Regierungsbezirke Osnabrück und Aurich, seit 01.04.1908 nur noch für den Regierungsbezirk Osnabrück zuständig. Die 1942 angeordnete Vereinheitlichung der Organisation der gewerblichen Wirtschaft führte 1943 zur Eingliederung der Osnabrücker Kammer in die als Zweigstelle der Gauwirtschaftskammer Bremen errichtete Wirtschaftskammer Osnabrück. Im August 1945 ordnete die Militärregierung die Liquidation der Kammer an, die indes am 31.01.1946 mit der Bestellung eines Präsidenten im alten Umfang wiederhergestellt wurde. Nach dem Erlass der Handwerksordnung von 1953 kam die Gewerbeförderung als neuer Aufgabenschwerpunkt hinzu.
Bestandsgeschichte: Das ältere Schriftgut der Handwerkskammer wurde im 2. Weltkrieg nahezu vollständig vernichtet. Das noch vorhandene Schriftgut wurde im Jahre 1975 im Staatsarchiv deponiert und wird seitdem fortlaufend ergänzt.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Neufassung der Gewerbeordnung im Gesetz vom 26. Juli 1897 schrieb die korporative Organisation des deutschen Handwerks in Innungen, Innungsausschüssen und Handwerkskammern vor. Die Kammern als Körperschaften öffentlichen Rechts sollten die Gesamtinteressen des Handwerks in ihrem Bezirk vertreten; sie waren auch für die Führung der Handwerksrolle, die Abnahme der Meisterprüfungen, die Bekämpfung der Schwarzarbeit und für die Aufsicht über die Innungen zuständig.
Die Handwerkskammer Osnabrück wurde am 21.04.1900 konstituiert und war zunächst für die Regierungsbezirke Osnabrück und Aurich, seit 01.04.1908 nur noch für den Regierungsbezirk Osnabrück zuständig. Die 1942 angeordnete Vereinheitlichung der Organisation der gewerblichen Wirtschaft führte 1943 zur Eingliederung der Osnabrücker Kammer in die als Zweigstelle der Gauwirtschaftskammer Bremen errichtete Wirtschaftskammer Osnabrück. Im August 1945 ordnete die Militärregierung die Liquidation der Kammer an, die indes am 31.01.1946 mit der Bestellung eines Präsidenten im alten Umfang wiederhergestellt wurde. Nach dem Erlass der Handwerksordnung von 1953 kam die Gewerbeförderung als neuer Aufgabenschwerpunkt hinzu.
Bestandsgeschichte: Das ältere Schriftgut der Handwerkskammer wurde im 2. Weltkrieg nahezu vollständig vernichtet. Das noch vorhandene Schriftgut wurde im Jahre 1975 im Staatsarchiv deponiert und wird seitdem fortlaufend ergänzt.
Bestand
Literatur: Hans-Jürgen Teuteberg, Auf steter Suche nach der Neuen Mitte : Handwerk im zwanzigsten Jahrhundert; eine Jubiläumsschrift hrsg. von der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland zu ihrem einhundertjährigen Bestehen, Bramsche 2000; Michael Schmidt, 100 Jahre im Dienst des Handwerks: in: Heimat-Jahrbuch für das Osnabrücker Land 2000, S. 35-40; Heinz-Günther Borck, Chronik der Handwerkskammer Osnabrück 1900 - 1975, in: Beiträge zur Geschichte des Osnabrücker Handwerks, Osnabrück 1975 . S.355 - 509.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 10:42 AM CEST