KK Kirchenkreis Recklinghausen, Bestand 1 (Bestand)
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FB Recklinghausen KK 1
Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen (Archivtektonik) >> 10. Archive bei kirchlichen Körperschaften >> 10.1. KK Kirchenkreise >> KK RE KK Kirchenkreis Recklinghausen
VorbemerkungDas Archiv des Kirchenkreises Recklinghausen umfasst 4626 Archiveinheiten sowie 285 Karten und Pläne. Sie umfassen einen Zeitraum von 1833 bis 1986, wobei der Schwerpunkt der Überlieferung im 20. Jahrhundert liegt. Weil sich im Laufe der Geschichte die Verwaltungsstruktur des Kirchenkreises Recklinghausen mehrfach geändert hat, so sind auch in diesem Archiv Brüche zwischen den einzelnen Überlieferungsteilen vorhanden. Da bei der Verzeichnung das archivische Grundprinzip der Provenienzenteilung beibehalten wurde, sind diese Bruchstellen sichtbar geblieben. Dieses Prinzip besagt, dass von einer Vorgängerbehörde übernommene Akten, die nicht fortgeführt wurden, wieder als Akte dieser Vorgängerbehörde zu erkennen sind. Dies hat zur Folge, dass in diesem Findbuch auch das Kapitel "Archive der Kirchengemeinden und Gemeindeverbänden" auftaucht. In diesem Abschnitt befinden sich die nicht fortgeführten Akten der Kirchengemeinden und Kirchengemeindeverbänden, auch wenn sie von der Kreiskirchlichen Verwaltung übernommen wurden sowie die Altakten der Kirchengemeinden (z.B. Hüls und Marl), soweit sie bei der Ablieferung zur Verzeichnung nach Bielefeld gelangten. Das Prinzip der Provenienzenteilung wurde nur dort unterbrochen, wo es aus sachlichen Gründen und auch aus Lagerungsgründen nicht zu umgehen war (Bauakten, Personalakten, Rechnungssachen, Protokollsammlung). In diesen Fällen wurden eigene Bestandgruppen gebildet und in der Altsignaturspalte die Provenienzangabe vermerkt.Weil die Akten der Kirchengemeinden und die Altakten der Kreiskirchlichen Verwaltung bzw. der Superintendentur vorwiegend nach dem Registraturplan für Kirchengemeinden von der Evangelischen Kirche von Westfalen von 1963 geordnet war, wurde dieses Schema auch als Ordnungsschema für diese Aktengruppen verwandt. Bei dem Synodalarchiv war das ursprüngliche Registraturschema zwar erkennbar, jüngere Akten passten aber nicht mehr in dieses Schema hinein. Von daher wurde auch hier auf das oben genannte Ordnungsschema zurückgegriffen. Über die Altsignaturspalte hinter der Signaturangabe lässt sich aber das alte Registraturschema noch erkennen. Innerhalb der Gemeindeakten des Synodalarchivs sind die Akten wieder nach dem alten System (nach Anfall) und nicht systematisch geordnet. Bei der Benutzung ist zu beachten, dass einzelne Akten noch der allgemeinen Sperrfrist unterliegen.Die Pläne und Karten werden extra gelagert und haben deswegen eine eigene durchgehende Signatur. Bei der Bestellung ist darauf besonders zu achten.Bielefeld, den 15. Dezember 1988 Wolfgang Günther
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET