Abt. 126.15 Gut Salzau (Bestand)
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Abt. 126.15
Landesarchiv Schleswig-Holstein (Archivtektonik) >> Gliederung >> Klöster und Güter >> Abt. 126 Kieler Güterdistrikt
1556-1998
Beschreibung: Das Gutsarchiv ist in Teilen ein Depositum in Familieneigentum, erkennbar durch das Schloss-Symbol bei den jeweiligen Verzeichnungen. Hierfür ist eine schriftliche Erlaubnis zur Einsichtnahme im Landesarchiv erforderlich (Anschrift siehe unten). Andere Teile unterliegen diesen Nutzungseinschränkungen nicht. Die geringe staatliche Überlieferung umfasst vor allem Protokolle, die ebenfalls nicht Teil des Depositums und daher ohne besondere Auflagen benutzbar sind.
Geschichte des Bestandsbildners: Das adlige Gut Salzau liegt an der Nord-West-Ecke des Selenter Sees, in den die Salzau mündet. Im 13. Jahrhundert saß auf dem damaligen Lehen laut Kieler Stadtbuch der Ritter Otto von Salzau (Salsov). Über Heirat und Vererbung wechselte das Gut häufiger die Besitzer. 1759 wurde es von der Familie von Blome erworben; nach 1945 ging es durch Erbfolge in den Besitz der Grafen von Thun und Hohenstein über. Bis zur Auflösung der Gutsbezirke 1928 hatte das Gut Salzau zum Kieler Güterdistrikt gehört und war anschließend Teil der Gemeinde Fargau im Kreis Plön geworden.
Bestandsgeschichte: Der Bestand setzt sich aus Abgaben der Jahre 1932, 1947, 1955, 1957, 1965, 1971, 1996 und 2004 zusammen und stammt vor allem aus Privateigentum und zu geringen Teilen aus den Amtsgerichten Preetz und Schönberg.
Zusatzinformationen: Zitierweise: Sigle des Landesarchivs, Abteilungsbezeichnung und laufende Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 126.15 Nr. 1
Benutzung: Eine schriftliche Erlaubnis zur Einsichtnahme in das Depositum im Landesarchiv ist erforderlich. Diese Erlaubnis kann unter folgender Anschrift angefragt werden:
Dr. Romedio Graf v. Thun-Hohenstein
Gut Salzau
24256 Fargau-Pratjau
Geschichte des Bestandsbildners: Das adlige Gut Salzau liegt an der Nord-West-Ecke des Selenter Sees, in den die Salzau mündet. Im 13. Jahrhundert saß auf dem damaligen Lehen laut Kieler Stadtbuch der Ritter Otto von Salzau (Salsov). Über Heirat und Vererbung wechselte das Gut häufiger die Besitzer. 1759 wurde es von der Familie von Blome erworben; nach 1945 ging es durch Erbfolge in den Besitz der Grafen von Thun und Hohenstein über. Bis zur Auflösung der Gutsbezirke 1928 hatte das Gut Salzau zum Kieler Güterdistrikt gehört und war anschließend Teil der Gemeinde Fargau im Kreis Plön geworden.
Bestandsgeschichte: Der Bestand setzt sich aus Abgaben der Jahre 1932, 1947, 1955, 1957, 1965, 1971, 1996 und 2004 zusammen und stammt vor allem aus Privateigentum und zu geringen Teilen aus den Amtsgerichten Preetz und Schönberg.
Zusatzinformationen: Zitierweise: Sigle des Landesarchivs, Abteilungsbezeichnung und laufende Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 126.15 Nr. 1
Benutzung: Eine schriftliche Erlaubnis zur Einsichtnahme in das Depositum im Landesarchiv ist erforderlich. Diese Erlaubnis kann unter folgender Anschrift angefragt werden:
Dr. Romedio Graf v. Thun-Hohenstein
Gut Salzau
24256 Fargau-Pratjau
35 lfd. M.
Bestand
Literatur: Otto Hintze: Geschichte des uradeligen Geschlechts der Herren und Grafen Blome. Hamburg 1929.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 09:51 MEZ