Papst Urban VIII. an den Mainzer Erzbischof [Johann Schweikhard von Kronberg]: Die Pläne, mit denen der Mainzer Erzbischof den gestürzten Pfälzer [Friedrich V.] vom Zugang zu Frankenthal abwehrte, waren eines so hohen Geistlichen würdig und der öffentlichen Sache Heil bringend. Der Erzbischof soll nicht den Mut sinken lassen, wie sehr sich auch das Heer der Gottlosen gegen ihn aufstellen mag. Gegeben in Rom "apud Sanctum Petrum sub annulo piscatoris die xj. Januarij MDCxxv" im zweiten Jahr des Pontifikats Urbans VIII. Unterschrift des Sekretärs Johannes Ciampolus.
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Papst Urban VIII. an den Mainzer Erzbischof [Johann Schweikhard von Kronberg]: Die Pläne, mit denen der Mainzer Erzbischof den gestürzten Pfälzer [Friedrich V.] vom Zugang zu Frankenthal abwehrte, waren eines so hohen Geistlichen würdig und der öffentlichen Sache Heil bringend. Der Erzbischof soll nicht den Mut sinken lassen, wie sehr sich auch das Heer der Gottlosen gegen ihn aufstellen mag. Gegeben in Rom "apud Sanctum Petrum sub annulo piscatoris die xj. Januarij MDCxxv" im zweiten Jahr des Pontifikats Urbans VIII. Unterschrift des Sekretärs Johannes Ciampolus.
U / 1625 Januar 11
U 217
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
11.01.1625
Erzbischof
Ausfertigung (Breve), Pergament. Fischerringsiegel fehlt. Auf der Rückseite: "Venerabili fratri Joanni Suicardo Archiep[iscop]o Moguntino Sacri Romani Imperii Principi electori". Präsentationsvermerk vom 16. Februar 1625. Kanzleivermerk: "Vr."
Urkunden
Ciampolus, Johannes
Friedrich
Johann Schweikhard
Kronberg, Johann Schweikhard von s. Johann Schweikhard
Urban
Frankenthal
Rom
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ