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Eheschließungen von Leibeigenen in der Grafschaft DIez
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Nassau-Oranien: Akten (Altes Dillenburger Archiv) >> 3 Verwaltung der nassauischen Grafschaften und Fürstentümer >> 3.1 Zentralververwaltung >> 3.1.1 Nassau-Dillenburg vor 1605 >> 3.1.1.9 Leibeigenschaftssachen >> 3.1.1.9.4 Eheschließungen
1576-1592
Enthält u.a.: Auseinandersetzungen um die Eheschließungen von Leibeigenen in der Grafschaft Diez, 1576
Enthält u.a.: Gesuch des Adels in der Grafschaft Diez um Abschaffung des Verbots der Eheschließung von Leibeigenen, o. D.
Enthält u.a.: Eheschließung der Witwe Margarethe Steuper aus Rotenhain mit einem saynschen Leibeigenen aus Manderbach, 1582
Enthält u.a.: Eheschließung einer Tochter des Thiel Weltzbach aus Hochstein mit Philipp Rodt, o. D.
Enthält u.a.: Eheschließung des Theiss Beller aus Netzbach mit Margarethe Lorch aus der Grafschaft Diez, 1584
Enthält u.a.: Eheschließung der Katharina Emmerich aus Freiendiez mit Jorg aus Fachingen, 1584
Enthält u.a.: Erlegung von Strafen auf Eheschließungen zu Mudersbach, 1589
Enthält auch: Beilegung des Rechtsstreits zwischen Wilhelm von Wallendorf und Jorg Lorch über einen Hof zu Niederstaffel, 1579
Enthält auch: Regelung des Weinausschanks in Diez, 1585
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.