Sammlung von Predigten zum 3. Oktober 1990 (Bestand)
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8SL 042
Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik) >> 8SL Sammlungen >> 8SL 042 Sammlung von Predigten zum 3. Oktober 1990
Bestandsbeschreibung: Sammlung von Predigten zum 3. Oktober 1990 Noch im Herbst 1990, kurz nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten, richtet das Kirchenamt der EKD eine Aufforderung an die Gliedkirchen, Predigtmanuskripte und ausgeführte Gottesdienstordnungen, die anlässlich des 3. Oktobers erstellt worden waren, zur Verfügung zu stellen. Im Rheinland nahmen sich OKR Gisela Vogel und Archivdirektor Dietrich Meyer der Sache an und trugen insgesamt knapp 80 Predigten und Gottesdienstordnungen zusammen, die zum Zeitpunkt der ersten Auswertung durch Dr. Ingrid Goldhahn-Müller im Kirchenamt der EKD im August 1991 einen Großteil des dort eingegangen Gesamtbestandes (129 Predigten) ausmachten (siehe Nr.77). Der im Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland vorhandene Bestand umfasst im Wesentlichen den rheinischen Teil der Predigtsammlung. Ob diese vom Kirchenamt der EKD, zusammen mit der ersten Auswertung von August 1991, an das Landeskirchenamt zurückgereicht wurde oder von vornherein Kopien weitergeleitet wurden, lässt sich nicht ermitteln. Der Auswertung lag eine vollständige Auflistung der rheinischen Predigten bei. Diese Liste wurde von der Archivpraktikantin Nasife Reinhardt im November 2018 retrokonvertiert. Ein Karton mit bisher noch nicht erfassten - eventuell nachträglich eingereichten - Predigten habe ich mittels Springnummern (Nrn. 78-90) noch ergänzt. Ebenso eine kleine Sammlung von Predigten zum Ausbruch des Golfkrieges (Nr. 91), die unter der Klassifikation "Exkurs" zusammengefasst wurden. Ruth Rockel-Boeddrig, Nov. 2018
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ