Handel und Schifffahrt - Konvolut III (Handel und Schifffahrt, Gottorf)
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LASH, Abt. 7 Nr. 3300
Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713: Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713
Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713: Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713 >> 4 Inneres Schleswig-Holstein-Gottorf >> 4.13 Handel und Schifffahrt 1525-1713
1687-1712
Enthält: Promemoria des dänischen Gesandten an die Generalstaaten, meist zum Handel, 1687. Weinlieferungen und Branntweinlieferungen von Berend Christian Woldenberg aus Glückstadt. Stadt Oldenburg wegen ihrer Handelsfreiheit, speziell in Heiligenhafen. Vorschlag einer schwedischen Handelskompanie, 1690. Verbotene Ausfuhr von Pulver nach Frankreich durch Claus Reyer in Tönning, 1691. Gesandtschaft des Hofmeisters und Geheimen Rats von Bülow an die Niederlande und den König von England, dabei militärische Kampagne in den Niederlanden und militärische Ausbildung Prinz Friedrichs, 1691. Freier Handel der Untertanen des souveränen Herzogtums Schleswig, 1693, dabei vor Ostende aufgebrachte Schiffe aus Tönning. Stadt Neustadt über Transport von Ochsen nach Schonen, 1695. Verbot der Ausfuhr von Torf, 1698, von Korn, 1699, von Pferden, 1701/1702. Aufbringung von vier Husumer Schiffen vor London, Dublin und der Insel Guernsey, 1704. Kommerzpatent, 1704. Korrespondenz mit dem schwedischen Gesandten Cronström in Paris wegen der vor Dünkirchen, Ostende, Brest aufgebrachten Schiffe aus Husum, Tönning, Galmsbüll, Eckernförde, Föhr, Tondern, 1704-1706. Verordnungen und Videtur des Kommerzkollegiums zu den Jahreszertifikaten der Schiffer, 1705. Kommerzsachverständige in den Städten, dabei Flaggenführung der schleswigschen Schiffe, 1705. Protektorium auf den Leinenhandel für die Brüder Marcus und Levin Abraham, 1705. Behinderung des freien Handels der Mecklenburger auf der Trave durch das Stapelrecht der Lübecker, dabei Gewalttätigkeiten der Oldesloer auf der dortigen gottorfischen Kornmühle, 1706. Verbot, Matrosen zum Militärdienst anzuwerben, 1706. Treckschutenfahrt (Kanal) Husum-Friedrichstadt, 1706. Memorial des Kommerzkollegiums und darauf erfolgte Erlasse, 1706. Konterbande, Fassgeld, 1706. Schleswigsche und holsteinische Schiffe, 1706. Holzhandel von Schwedisch-Pommern in das Amt Cismar, 1707. Fahrt nach Schweden aus den Ostseehäfen, 1708. Schiffer Johann Hamanns wegen Gewinnung des Bürgerrechts, 1711. Casimir Ingwersen wegen der Viehtrift durch Norderdithmarschen über Neumünster nach Hamburg, 1712. Zollfreiheit für Weinlieferung an den Herzog auf dem Rhein, 1712. Versicherung der Seefahrer gegen Gefangennahme durch die Türken, 1712.
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:07 MEZ
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- Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713 (Bestand)
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- 4.13 Handel und Schifffahrt 1525-1713 (Gliederung)