Mittag, Günter (Bestand)
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BArch NY 4512
call number: NY 4512
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> M
1926-1994
Bestandsbeschreibung: 08.10.1926 in Stettin geboren
1943-1945 Ausbildung als Eisenbahner bei der Reichsbahn
1945/1946 Mitglied der KPD, dann SED
1947-1950 Mitglied der SED-Kreisleitung Greifswald
1948/1949 Jugendsekr./Org.-Sekr. im FDGB-BV Greifswald
1950-1951 Vors. des FDGB-BV der IG Eisenbahn Greifswald
1952-1953 Instrukteur im Apparat des ZK der SED
1953 Leiter des Sektors Eisenbahnen in der Abt. Eisenbahn, Verkehr und Verbindungswesen des ZK
1953-1961 Leiter der Abt. Eisenbahn, Verkehr und Verbindungswesen des ZK
1956 Fernstudium an der Hochschule für Verkehrswesen in Dresden
1958 Promotion zu Problemen der sozialistischen Entwicklung des Verkehrswesens
1958 Kandidat des ZK der SED
1958-1961 Sekretär der Wirtschaftskommission beim PB des ZK der SED
1962-1989 Mitglied des ZK der SED
1962-1973 Sekretär des ZK der SED für Wirtschaft (Nachfolger von Erich Apel)
1963 Kandidat des Politbüros beim ZK der SED
1963-1989 Mitglied des FDGB-Bundesvorstandes
1966-1989 Mitglied des Politbüros beim ZK der SED
1963-1966 Leiter des Büros für Industrie und Bauwesen des ZK der SED
1963-1989 Abgeordneter der Volkskammer, langjährig Vors. des Ausschusses für Industrie, Bauwesen und Verkehr
1973-1976 Erster Stellv. des Vorsitzenden des Ministerrates
1976-1989 Sekretär des ZK der SED für 'Wirtschaft und Leiter der Wirtschaftskommission beim PB des ZK der SED
1982-1989 Mitglied des Nationalen Verteidigungsrates
1984-1989 Stellv. Vorsitzender des Staatsrates
23.11.1989 Ausschluss aus dem ZK der SED
18.03.1994 in Berlin verstorben
Inhaltliche Charakterisierung: Den überwiegenden Teil der vorliegenden Dokumente aus dem Nachlass von Günter Mittag erhielt die Stiftung im Jahre 1995. In den Jahren 1996 und 2004 bis 2006 konnten einzelne persönliche Dokumente, Korrespondenzen und Ausarbeitungen ergänzt werden.
Der Nachlass umfasst 46 Akteneinheiten mit Dokumenten aus den Jahren 1929 bis 1995. Er setzt sich im Wesentlichen zusammen aus den Manuskripten von Reden, Aufsätze, Vorträge, Artikeln und Interviews. Persönliche Dokumente und Korrespondenzen sind nur sehr lückenhaft überliefert.
Der Nachlass ist unter Beachtung der Persönlichkeitsschutzrechte Betroffener und schutzwürdiger Belange Dritter für wissenschaftliche Benutzungen frei zugänglich, ausgenommen die Akte NY 4512/ 29 mit ärztlichen Atesten und Gutachten. Die Benutzung dieser Akte sowie die Benutzung des Nachlasses für private oder publizistische Zwecke ist bis zum Jahre 2025 nur mit Zustimmung der Eigentümer möglich. Die Veröffentlichung von persönlichen Dokumenten und Materialien setzt ebenfalls die Zustimmung der Eigentümer voraus.
Bei Veröffentlichungen ist wie folgt zu zitieren: Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv, NY 4512/1, Kurzform: BArch, NY 4512/1 (Beispiel für die Zitierung der Akte mit der Nr. 1).
Grit Ulrich
Umfang, Erläuterung: 46 AE
Zitierweise: BArch NY 4512/...
1943-1945 Ausbildung als Eisenbahner bei der Reichsbahn
1945/1946 Mitglied der KPD, dann SED
1947-1950 Mitglied der SED-Kreisleitung Greifswald
1948/1949 Jugendsekr./Org.-Sekr. im FDGB-BV Greifswald
1950-1951 Vors. des FDGB-BV der IG Eisenbahn Greifswald
1952-1953 Instrukteur im Apparat des ZK der SED
1953 Leiter des Sektors Eisenbahnen in der Abt. Eisenbahn, Verkehr und Verbindungswesen des ZK
1953-1961 Leiter der Abt. Eisenbahn, Verkehr und Verbindungswesen des ZK
1956 Fernstudium an der Hochschule für Verkehrswesen in Dresden
1958 Promotion zu Problemen der sozialistischen Entwicklung des Verkehrswesens
1958 Kandidat des ZK der SED
1958-1961 Sekretär der Wirtschaftskommission beim PB des ZK der SED
1962-1989 Mitglied des ZK der SED
1962-1973 Sekretär des ZK der SED für Wirtschaft (Nachfolger von Erich Apel)
1963 Kandidat des Politbüros beim ZK der SED
1963-1989 Mitglied des FDGB-Bundesvorstandes
1966-1989 Mitglied des Politbüros beim ZK der SED
1963-1966 Leiter des Büros für Industrie und Bauwesen des ZK der SED
1963-1989 Abgeordneter der Volkskammer, langjährig Vors. des Ausschusses für Industrie, Bauwesen und Verkehr
1973-1976 Erster Stellv. des Vorsitzenden des Ministerrates
1976-1989 Sekretär des ZK der SED für 'Wirtschaft und Leiter der Wirtschaftskommission beim PB des ZK der SED
1982-1989 Mitglied des Nationalen Verteidigungsrates
1984-1989 Stellv. Vorsitzender des Staatsrates
23.11.1989 Ausschluss aus dem ZK der SED
18.03.1994 in Berlin verstorben
Inhaltliche Charakterisierung: Den überwiegenden Teil der vorliegenden Dokumente aus dem Nachlass von Günter Mittag erhielt die Stiftung im Jahre 1995. In den Jahren 1996 und 2004 bis 2006 konnten einzelne persönliche Dokumente, Korrespondenzen und Ausarbeitungen ergänzt werden.
Der Nachlass umfasst 46 Akteneinheiten mit Dokumenten aus den Jahren 1929 bis 1995. Er setzt sich im Wesentlichen zusammen aus den Manuskripten von Reden, Aufsätze, Vorträge, Artikeln und Interviews. Persönliche Dokumente und Korrespondenzen sind nur sehr lückenhaft überliefert.
Der Nachlass ist unter Beachtung der Persönlichkeitsschutzrechte Betroffener und schutzwürdiger Belange Dritter für wissenschaftliche Benutzungen frei zugänglich, ausgenommen die Akte NY 4512/ 29 mit ärztlichen Atesten und Gutachten. Die Benutzung dieser Akte sowie die Benutzung des Nachlasses für private oder publizistische Zwecke ist bis zum Jahre 2025 nur mit Zustimmung der Eigentümer möglich. Die Veröffentlichung von persönlichen Dokumenten und Materialien setzt ebenfalls die Zustimmung der Eigentümer voraus.
Bei Veröffentlichungen ist wie folgt zu zitieren: Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv, NY 4512/1, Kurzform: BArch, NY 4512/1 (Beispiel für die Zitierung der Akte mit der Nr. 1).
Grit Ulrich
Umfang, Erläuterung: 46 AE
Zitierweise: BArch NY 4512/...
Mittag, Günter, 1926-1994
46 Aufbewahrungseinheiten
Archivbestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ