Kläger: Andreas Tomloo, Kaufmann und Bürger zu Hamburg (Kläger).- Beklagter: Georg Stubbe in Hamburg (Beklagter) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis (beendet durch außergerichtlichen Vergleich); Zuständigkeit des Reichskammergerichts, Schadensersatzforderungen und Kautionsleistung in eine Diffamations- und Provokationsklage wegen der Behauptung des Beklagten, der Kläger habe Offiziere in Alton dazu angestiftet, dem Beklagten Juwelen gewaltsam abzunehmen; Hinweis des Nebenbeklagten auf ein von ihm erlassenes Mandat und auf eine Bursprake
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Kläger: Andreas Tomloo, Kaufmann und Bürger zu Hamburg (Kläger).- Beklagter: Georg Stubbe in Hamburg (Beklagter) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis (beendet durch außergerichtlichen Vergleich); Zuständigkeit des Reichskammergerichts, Schadensersatzforderungen und Kautionsleistung in eine Diffamations- und Provokationsklage wegen der Behauptung des Beklagten, der Kläger habe Offiziere in Alton dazu angestiftet, dem Beklagten Juwelen gewaltsam abzunehmen; Hinweis des Nebenbeklagten auf ein von ihm erlassenes Mandat und auf eine Bursprake
211-2_T 43 Teil 1
T 2376
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> T
1711-1713
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Meyer. Beklagter und Nebenbeklagter: Dr. Johann Ulrich von Gülich.- Instanzen: 1. Rat 1711. 2. Reichskammergericht 1711-1713.- Darin: Schreiben des Rats der Stadt Hamburg an den Rat der Stadt Altona wegen subsidialer Tätigkeit 1711.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11396 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ