Akten zum Reichskonkordat (Band 12)
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Nachlass Buttmann, Rudolf 148
F XV 191-210
Nachlass Buttmann, Rudolf
Nachlass Buttmann, Rudolf >> Nachlässe >> Nachlass Buttmann, Rudolf >> 6. Politische Tätigkeit
1933
Enthält: 191. Bayerische Staatskanzlei an das Reichsministerium des Innern vom 2.11.1933: Katholische Organisationen, mit 1 Beilage; 192. Vertretung Bayerns beim Reich (Sperr) an Reichsministerium des Innern vom 3.11.1933: Übersendet 3 Zeitungsausschnitte mit katholischen Äußerungen gegen den Staat; 193. Ministerpräsident Siebert an Buttmann vom 4.11.1933: Die Bayerische Politische Polizei stellt Maßnahmen gegen die katholischen Vereine ein, Buttmanns Antwort vom 7.11.1933; 194. Pfundtner, Reichsministerium des Innern, an den Hessischen Kultusminister vom 4.11.1933: Umwandlung von Bekenntnis- in Simultanschulen; 195. Gestapo Berlin an Reichsministerium des Innern vom 4.11.1933: Kirchliche Angriffe gegen den Staat (mit Anmerkungen von Pfundtner und Frick und 3 Beilagen); 196. F.C. von Savigny (von Papens Presseattaché): Aufzeichnungen über staatliche Konkordatsverletzungen vom 5.11.1933 (masch., 5 S.); 197. Gestapomeldung vom 6.11.1933: Beschlagnahme kirchlicher Broschüren im Regierungsbezirk Arnsberg; 198. Bericht des Oberpräsidenten von Lüninck an das Preußische Unterrichtsministerium vom 6.11.1933 über katholische Organisationen (masch., 16 Bl.), mit Beilagen: Abschrift eines Artikels aus der 'Kölner Volkszeitung' vom 17.2.1933 (masch., 5 Bl.); 199. Vertretung Bayerns beim Reich (Sperr) an Buttmann vom 7.11.1933: Neuer politischer Katholizismus, mit 3 Beilagen und Notiz Buttmanns; 200. Dr. Ing. Schwarze, Reichsbahndirektor, an Buttmann vom 8.11.1933: Bittet um Auszug des angekündigten Vortrags, Buttmanns Antwort vom 11.11.1933; 201. Otto Trapp an Buttmann vom 8.11.1933: Über Buttmanns Konkordatsvortrag in Tübingen, übersendet Predigt von Dr. Arnold, Tübingen (masch., 6 Bl.), Buttmanns Antwort vom 11.11.1933; 202. 'Germania' vom 9.11.1933 mit der Erklärung Kardinal Bertrams zur Volksabstimmung am 12.11.1933 (Randbemerkung von Pfarrer König); Buttmann an Pfarrer König vom 11.11.1933; 203. Minister Esser an das Reichsministerium des Innern vom 10.11.1933: Legt den Aufruf der bayerischen Bischöfe zur Volksabstimmung vor (masch., 2 Bl.); 204. Bürgermeister Moosbauer, Passau, sendet am 11.11.1933 Erklärung des Dompropstes Dr. Riemer zur Volksabstimmung; 205. Stellungnahmen des Oberpräsidenten der Rheinprovinz vom 27.9., Sachsens vom 6.11., Westfalens vom 7.11. und der Regierungspräsidenten von Hessen vom 11.11.1933 zum Reichskonkordat; 206. Mitteilung Buttmanns an Frick vom 11.11.1933 wegen Verzögerung der Liste betr. Art. 31 Reichskonkordat; 207. Dr. J. Pinck, Vereinigung Katholischer Akademiker, an Buttmann vom 13.11.1933: Übersendung des Programms und Einladung, Buttmanns Antwort vom 16.11.; 208. Gestapo Berlin an das Reichsministerium des Innern vom 14.11.1933: Verurteilung von Pfarrer Ibald, mit 2 Beilagen; 209. Freiherr von Cramer-Klett an Buttmann vom 15.11.1933: Buttmanns Einsatz für Dr. Kirnberger, Abstimmung der Pullacher Jesuiten am 12.11.; 210. Gestapo Berlin an das Reichsministerium des Innern vom 15.11.1933: Schutzhaft von Pfarrer Skobel, mit Beilage: Pfarrer Hasse gegen Feldgottesdienst der SS (im Gestapobericht nicht erwähnt, aber mit gleichem Einlaufvermerk wie dieser)
Akten
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:38 MESZ
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