Hans Wurm zu Ulm verkauft seinem Sohne Hieronymus Wurm, Dr. beider Rechte und Advokat in Konstanz, um 570 rheinische Gulden Gut und Rechte in Eggingen, die er von inzwischen verstorbenen Johannes von Werdnow, früher Abt zu Kempten, und Hans Winter, dessen Schwestersohn, laut Brief vom 1. Sept. 1481 erkauft hatte, unbelastet bis auf 30 Schilling Heller aus dem Lehen, auf dem Heinz Marchtaler sitzt, die jährlich an das ewige Licht der von Werdnow im Barfüßerkloster zu Ulm gehen.
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Hans Wurm zu Ulm verkauft seinem Sohne Hieronymus Wurm, Dr. beider Rechte und Advokat in Konstanz, um 570 rheinische Gulden Gut und Rechte in Eggingen, die er von inzwischen verstorbenen Johannes von Werdnow, früher Abt zu Kempten, und Hans Winter, dessen Schwestersohn, laut Brief vom 1. Sept. 1481 erkauft hatte, unbelastet bis auf 30 Schilling Heller aus dem Lehen, auf dem Heinz Marchtaler sitzt, die jährlich an das ewige Licht der von Werdnow im Barfüßerkloster zu Ulm gehen.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 509 U 737
Söflinger Regesten Nr. 696
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 509 Söflingen, Klarissenkloster
Söflingen, Klarissenkloster >> 1. Urkunden >> 1.6 1451-1500 >> Konrad Locher, Stadtammann zu Ulm, erteilt auf Ansuchen der Parteien ein Zeugnis über die Verhandlungen und Urteile der Gerichtstage vom 15. März, 14. Juli, 15. September, 3. November und 8. Dezember 1491, 24. April 1494 und 24. April 1498 im Streit zwischen Hieronymus Wurm, Dr. beider Rechte und Hofadvokaten zu Konstanz, vertreten durch Nikolaus Staiger, Pfarrer zu Göttingen, und Hans Wurm, Bürger zu Ulm, als Kläger, und der Äbtissin Elisabeth Reichner und dem Konvent des Klosters Söflingen, vertreten durch den Hofmeister Jörg Vischer (1498: Ulrich Sigk) und dem Zinsmeister Hans Riem, als Beklagten, wegen Verletzung der Güter und obrigkeitlichen Rechte des Klägers in Eggingen.
1489 Juli 23 (uff donstag vor Sannt Jacobs des hailigen zwölfpotten tag)
Urkunden
Siegler: Hans Wurm
Konrad Locher, Stadtammann zu Ulm, erteilt auf Ansuchen der Parteien ein Zeugnis über die Verhandlungen und Urteile der Gerichtstage vom 15. März, 14. Juli, 15. September, 3. November und 8. Dezember 1491, 24. April 1494 und 24. April 1498 im Streit zwischen Hieronymus Wurm, Dr. beider Rechte und Hofadvokaten zu Konstanz, vertreten durch Nikolaus Staiger, Pfarrer zu Göttingen, und Hans Wurm, Bürger zu Ulm, als Kläger, und der Äbtissin Elisabeth Reichner und dem Konvent des Klosters Söflingen, vertreten durch den Hofmeister Jörg Vischer (1498: Ulrich Sigk) und dem Zinsmeister Hans Riem, als Beklagten, wegen Verletzung der Güter und obrigkeitlichen Rechte des Klägers in Eggingen.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:39 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
- Bistümer, Stifte, Klöster und Pfarreien (Tektonik)
- Söflingen, Klarissenkloster (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)
- 1.6 1451-1500 (Gliederung)
- Konrad Locher, Stadtammann zu Ulm, erteilt auf Ansuchen der Parteien ein Zeugnis über die Verhandlungen und Urteile der Gerichtstage vom 15. März, 14. Juli, 15. September, 3. November und 8. Dezember 1491, 24. April 1494 und 24. April 1498 im Streit zwischen Hieronymus Wurm, Dr. beider Rechte und Hofadvokaten zu Konstanz, vertreten durch Nikolaus Staiger, Pfarrer zu Göttingen, und Hans Wurm, Bürger zu Ulm, als Kläger, und der Äbtissin Elisabeth Reichner und dem Konvent des Klosters Söflingen, vertreten durch den Hofmeister Jörg Vischer (1498: Ulrich Sigk) und dem Zinsmeister Hans Riem, als Beklagten, wegen Verletzung der Güter und obrigkeitlichen Rechte des Klägers in Eggingen. (Archivale)