3.5.2. Französisches Koloniegericht
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Gliederung
AA 0064 Kleve, Gerichte: Hauptbestand
Kleve, Gerichte: Hauptbestand >> 3. III. Landgericht Wesel >> 3.5. Aufgehobene Gerichte
Das Französische Koloniegericht zu Wesel wurde durch eine Verordnung des Großherzogs Berg vom 5. August 18065 aufgelöst und seine Urkunden, Akten und Archive dem Landgericht überwiesen. Jean Jacques Serres, Richter und Directeur der französischen Kolonien in Kleve, Wesel, Emmerich: Testament des Jacques Gasc. de Souville, kgl. preuß. Major der Kavallerie, 1719, in: F.A. Serres Nr. 4; Bestallung des Paul Serres zum Richter der französischen Kolonien Kleve, Wesel und Emmerich, 1750, in: F.A. Serres Nr. 5; Paul Serres als Richter: Akten betr. Louis Marihauve de Lasalle de La Porte, 1754-1756, in: F.A. Serres Nr. 7, 8, 9, 10; Paul Serres gegen den Schiffer Anken von Venedig zu Xanten wegen der von diesem auf Grund eines Heereslieferungsvertrages von 1758 geforderten Wartegelder, 1764, in: F.A. Serres Nr. 12.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:46 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.1. Landesarchive (Tektonik)
- 1.1.3. Kleve-Mark (Tektonik)
- 1.1.3.6. Gerichte (Tektonik)
- Kleve, Gerichte AA 0064 (Bestand)
- Kleve, Gerichte: Hauptbestand (Bestand)
- 3. III. Landgericht Wesel (Gliederung)
- 3.5. Aufgehobene Gerichte (Gliederung)