Klaus Hower, Konrad (Cu(o)nrat) Staimer und Konrad (Cu(o)nratt) Sing, alle drei von Grosselfingen, verkaufen an Werner Kenzel, Kaspar Schneider und Hans Knesch (Kno(e)schen), den geschworenen Heiligenpflegern der Pfarrkirche Sankt Ulrich zu Geislingen und alle ihre Nachfolger, mit Zustimmung von Margreth (Margra(e)then) von Bu(o)benhofen, geborene von Klingenberg, und ihres Amtmanns Hans (Henßlin) U(o)liß als ihrer Obrigkeit eine ewige Gülte von 2 fl für 40 fl rh und bestätigen die Bezahlung der Kaufsumme. Als Unterpfand werden folgende Stücke eingesetzt: [1] 1 Jauchert Acker zu Hagenbach gelegen zwischen Hans Krämer und Benzen Stromen, der nur mit dem gewöhnlichen Zehnten belastet ist. [2] 2 Jauchert zu Brand gelegen an der Fronwiese. [3] 3 Jauchert zu Hagenbach gelegen entlang von Hans Imhoff. [4] 2 1/2 Jauchert zu Hagenbach zwischen dem Hans (Henßlin) Ku(e)bler und der Allmende. [5] 1 1/2 Jauchert am Bisinger Berg (Bysingerberg), der Hörner genannt, "zwu(e)schend dem Zunfft und den Ku(e)blern." [6] 1 Jauchert bei der Wiese von Bernhard Hegiß. [7] 1 Jauchert auf dem Umloff zwischen Konrad Stengen und Hans Imhoff. Die Gülte ist jedes Jahr auf den 11. November (uff Sandt Martin tag) zu entrichten und kann jedes Jahr acht Tage vor oder nach dem 11. November mit 40 fl rh und den entstandenen Zinsen ausgelöst werden. Die Aussteller versprechen Rechteverzicht, Bürgschaftsleistung und Schadloshaltung.
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Klaus Hower, Konrad (Cu(o)nrat) Staimer und Konrad (Cu(o)nratt) Sing, alle drei von Grosselfingen, verkaufen an Werner Kenzel, Kaspar Schneider und Hans Knesch (Kno(e)schen), den geschworenen Heiligenpflegern der Pfarrkirche Sankt Ulrich zu Geislingen und alle ihre Nachfolger, mit Zustimmung von Margreth (Margra(e)then) von Bu(o)benhofen, geborene von Klingenberg, und ihres Amtmanns Hans (Henßlin) U(o)liß als ihrer Obrigkeit eine ewige Gülte von 2 fl für 40 fl rh und bestätigen die Bezahlung der Kaufsumme. Als Unterpfand werden folgende Stücke eingesetzt: [1] 1 Jauchert Acker zu Hagenbach gelegen zwischen Hans Krämer und Benzen Stromen, der nur mit dem gewöhnlichen Zehnten belastet ist. [2] 2 Jauchert zu Brand gelegen an der Fronwiese. [3] 3 Jauchert zu Hagenbach gelegen entlang von Hans Imhoff. [4] 2 1/2 Jauchert zu Hagenbach zwischen dem Hans (Henßlin) Ku(e)bler und der Allmende. [5] 1 1/2 Jauchert am Bisinger Berg (Bysingerberg), der Hörner genannt, "zwu(e)schend dem Zunfft und den Ku(e)blern." [6] 1 Jauchert bei der Wiese von Bernhard Hegiß. [7] 1 Jauchert auf dem Umloff zwischen Konrad Stengen und Hans Imhoff. Die Gülte ist jedes Jahr auf den 11. November (uff Sandt Martin tag) zu entrichten und kann jedes Jahr acht Tage vor oder nach dem 11. November mit 40 fl rh und den entstandenen Zinsen ausgelöst werden. Die Aussteller versprechen Rechteverzicht, Bürgschaftsleistung und Schadloshaltung.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 889
II Geislingen h 1
12
D: 2.
H. Sig.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Geislingen
1485 November 14 (uff Gu(e)ttentag nach Sandt Martin deß lieben bischoffs tag)
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Deutsch
Siegler: Auf Bitte der Aussteller: (1) Friedrich von Ow, Junker. - (2) Johannes Leillmeyer, Schultheiß zu Hechingen.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel, beide abgegangen.
Vermerke: Auf der Rückseite drei Vermerke: [1] "Hanns Kunnz, der Vogt, will seine x ß ablösen biß Martini [14]88. Seindt noch I lb 3 ß 4 hlr, gibt daran: Adam Volg X ß X hlr, Feder Hans VI ß III hlr, wills ablosen, des Otten Erben VI ß III hlr, wöllens ablösen." -
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel, beide abgegangen.
Vermerke: Auf der Rückseite drei Vermerke: [1] "Hanns Kunnz, der Vogt, will seine x ß ablösen biß Martini [14]88. Seindt noch I lb 3 ß 4 hlr, gibt daran: Adam Volg X ß X hlr, Feder Hans VI ß III hlr, wills ablosen, des Otten Erben VI ß III hlr, wöllens ablösen." -
Bubenhofen, von; Amtmänner
Bubenhofen, von; Margreth
Feder; Hans (Grosselfingen BL)
Hegiß (Hegyß); Bernhard (Grosselfingen BL)
Hower, Klaus (Grosselfingen BL)
Imhoff; Hans (Grosselfingen BL)
Kenzel; Werner (Geislingen BL)
Klingenberg, von; Margreth
Knesch (Knäschen/Knöschen); Hans [1485-1521] (Geislingen BL)
Krämer; Hans (Grosselfingen BL)
Kübler (Grosselfingen BL)
Kübler; Hans (Grosselfingen BL)
Kunz; Hans (Grosselfingen BL)
Kyß; Konrad (Grosselfingen BL)
Leillmeyer, Johannes (Hechingen BL)
Maurer; Paul (Grosselfingen BL)
Otten, Erben (Grosselfingen BL)
Ow, Friedrich von
Pflanger, Kaspar (Grosselfingen BL)
Scherging; Konrad (Grosselfingen BL)
Schneider; Hucklen (Grosselfingen BL)
Schneider; Kaspar (Geislingen BL)
Sing; Konrad (Grosselfingen BL)
Staimer, Konrad (Grosselfingen BL)
Stengen, Konrad (Grosselfingen BL)
Stromen, Benzen (Grosselfingen BL)
Uliß (Ulis); Hans [1485-1490] (Grosselfingen BL)
Volg; Adam (Grosselfingen BL)
Zunfft, Michel (Grosselfingen BL)
Geislingen BL; Pfarrkirche Sankt Ulrich; Heiligenpfleger
Grosselfingen BL; Gemeinde; Einwohner
Hechingen BL; Stadt; Schultheißen, Bürgermeister und Gericht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:46 MESZ
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Hierarchie Detailansicht
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- Deposita (ohne FAS - Dep. 39) (Tektonik)
- Gfl. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive (Tektonik)
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- Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden (Bestand)
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