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Samtverwaltung, Bd. 8
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Kleve-Märkische Regierung, Landessachen >> 11. Ämter, Gerichte und Herrschaften >> 11.18. Stadt Lippstadt >> 11.18.3. Verwaltung und Rechtssprechung
1580-1589
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: - Berthold [Burnehmius] aus Horn, dann seine Witwe Anna Walters ./. Georg Schütte: Verwaltung der Güter des Augustinereremitenklosters zu Lippstadt, 1580 - Beteiligung von Soest und Lippstadt an der Landsteuer, 1580ff. - Ansprüche der Samtherren auf die beim Lippstädter Jahrmarkt anfallenden Zoll-, Akzise- und Wegegelder, 1580 - Beilegung der Bredenohlschen Händel nach einer Tagfahrt zu Arnsberg zwischen kurkölnischen Räten (Deutschordens-Landkomtur van der Recke und Dechant Lic. Gerhard van Kleinsorgen) und lippischen Räten (Landdrost Adolf Schwarze, Kanzler Lic. Heinrich Kerkmann und der Amtmann zu Lippstadt, Rutger van Hörde), 1581f. - Klaus Bureick, Gerichtsfrone zu Lippstadt ./. Johann Langenberg: Vergabe des St. Antonius-Beneficiums der Kirche St. Nicolai zu Lippstadt an Langenbergs Stiefsohn Johann Wibbekinck bzw. Bureicks Sohn Andreas, 1582ff. - Übergriffe von truchsessischen und bayerischen Kriegsvölkern auf das Lippstädter Gebiet, 1585 - Ablösung der klevischen Pfandherrschaft über Lippstadt (mit Instruktion zur Verhandlungsführung für den Amtmann zu Sparrenberg, Otto van Bylandt, Herr zu Rheydt, für den Amtmann zu Hamm, Dietrich Knippinck, und den Rentmeister zu Hamm, Goddert Neuhof), 1588f. Enthält auch: - Eroberung der Stadt Bonn durch Martin Schenck van Nideggen, 1587
Sachakte
Zum Verfolg der Bredenohlschen Händel vgl. Reichskammergericht, Anhang 2-4, entspricht C 1210-1212.
Horn
Walters, Anna
Schütte, Georg
Augustinereremitenklosters
Lippstadt
Jahrmarkt
Lippstadt
Arnsberg
Recke
Räten
Schwarze, Adolf
Kerkmann, Heinrich
Lippstadt
Hörde
Bureick, Klaus
Lippstadt
Langenberg, Johann
Bureick
Wibbekinck, Johann
Lippstadt
Lippstädter
bayerischen
truchsessischen
Lippstadt
Sparrenberg
Bylandt
Hamm
Knippinck,, Dietrich
Hamm
Neuhof, Goddert
Bonn
Schenck van Nideggen
Kleinsorgen
Soest
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.