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Johann [von Merlau], Abt von Fulda, bekundet für sich und seine
Nachfolger, dass Philipp von Herda der Ältere mit Johanns Zustimmung für
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1431-1440
1439 März 30
Ausfertigung, Pergament, drei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel (alle beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno Domini millesimo quadringentesimo tricesimo nono uff dene Mantag nach Palmarum etcetera
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann [von Merlau], Abt von Fulda, bekundet für sich und seine Nachfolger, dass Philipp von Herda der Ältere mit Johanns Zustimmung für sich und seinen Bruder Philipp einen jährlichen Zins von 30 Käsen von seinem Hof in Geismar, auf dem Heinrich Gessner (Gesszener) wohnt, an Johann und das Kloster Fulda, von denen er den Hof als Lehen hat, dauerhaft verkauft hat. Die beiden Philipp haben Johann gebeten, den Zins an Heinrich Rothart, Bürger in Geisa, und dessen Ehefrau Elisabeth (Else) als dauerhaftes Lehen zu vergeben, was dieser auch getan hat. Die Rechte und Gewohnheiten des Abtes und des Klosters bleiben von diesem Rechtsgeschäft unberührt. Auch Philipp der Ältere bestätigt den Kauf und versichert für sich und seinen Bruder, sich an die Vereinbarungen zu halten und nicht gegen sie zu handeln. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2, Avers 3)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann [von Merlau], Abt von Fulda
Vermerke (Urkunde): Siegler: Philipp von Herda der Ältere
Vermerke (Urkunde): Siegler: Philipp von Weyhers
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.