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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 321 Kreisverband Heidelberg
Kreisverband Heidelberg >> 1. Straßenwesen >> 1.3. Einzelne Kreisstraßen und Kreiswege >> 1.3.1. Kreisstraßen im Bezirk der Wasser- und Straßenbauinspektion Heidelberg
1928-1930
Enthält: Kostenvoranschläge zum Ausbau des Kreiswegs 11 zur Kreistraße; Beschwerden über Strassenschäden durch Ziegelhäuser Bürgerschaft (1929); Lohnlisten für in Notstandsprogrammen Beschäftigte (Feb. - Mai 1930); Notariatsurkunde über Grundstückskaufverträge mit Verein der Benediktiner auf Stift Neuburg in Ziegelhausen v. 21. Nov. 1929 und 11. Nov. 1930; Urkunde über eine Grundstücksüberlassung durch Gemeinden Ziegelhausen v. 23. Aug. 1930; Meßbriefe über die Veränderung der Grundstücke Lgb. Ziegelhausen 75, 75/1, 990, 1016, 1017, 1018 und 1018/1; Auszug aus dem Protokoll der Bürgerausschußsitzung Ziegelhausen v. 28. Juni 1927; Niederschrift über die Verhandlungen der Kreisversammlung v. 30. Juli 1929 (3 S. gedr.); Vorlagen des Kreisrats an die außero. Kreisversammlung v. 30. Juli 1929 (2 S. gedr.); Reichsarbeitsblatt Nr. 10, 1928 (4 S. gedr.); Zeitungsausschnitte: Heidelberger Tageblatt 19. Feb. 1929, 24. April 1929, Mai 1929; Heidelberger Volkszeitung 28. Juli 1928, 8. Aug. 1928, 16. Aug. 1928
Karten und Pläne: Verbreiterung der Kreistraßen 1 Km 5,155 - 6,555, Querschnitt (1:50, Tuschzeichnung, 1930)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.