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Korrespondenz zu Allan Kaprow
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Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung
Archivale
A004_V_016
A004 Galerie Inge Baecker
Galerie Inge Baecker
1973 - 1989
Die Akte enthält in alphabethischer Sortierung und durch Registereinlagen getrennt die Korrespondenz der Galeristin Inge Baecker mit Kunstinstitutionen, Verlagen und Privatleuten zu Belangen, die mit dem amerikanischen Aktionskünstler Allan Kaprow in Verbindung stehen. Darunter befinden sich auch Kopien von Briefen, die Kaprow selbst verschickte und Baecker zur Kenntnisnahme übermittelte.
Dem Registerteil steht eine Sammlung Kopien von Zeitungsausschnitten voran, die die Retrospektive Kaprows im Museum am Ostwall in Dortmund im Jahr 1986 begleitet haben. Auch enthält dieser erste Teil einen Katalogbeitrag Inge Baeckers zu Kaprows "Autoreifenturm" ("Tire Tower") in Bochum, ein Exposé zur geplanten, aber unverwirklichten Retrospektive im Kölner Museum Ludwig und das Erstkonzept für ein begleitendes Buchprojekt. Herauszuheben ist die Korrespondenz Inge Baeckers mit Dr. Manfred Schneckenburger über Kaprows Beitrag für die documenta 6 im Jahr 1977, den der Leiter auf eine Teilnahme in der Videosektion beschränkt und einen großen Projektvorschlag Kaprows ("Basic Research") auf Grund der Nähe zu Beuys Seminar der FU auf der documenta ablehnt.
Die in den Registerteil einsortierten Unterlagen befassen sich insbesondere mit der Planung, Durchführung und Finanzierung von Projekten Kaprows in Deutschland. Es handelt sich hierbei sowohl um verwirklichte als auch um in der Planung stecken gebliebene Aktionen. Die Adressaten sind zum Großteil Verlage, Institutionen, Kunstkritiker und Sammler, aber es befinden sich auch Planungszeichnungen und - berechnungen, Liefer- und Leihscheine oder Rechnungen unter den Dokumenten.
Unter der Korrespondenz befinden sich:
- ein Artikel zur Szene Rhein-Ruhr von Bernhard Kerber mit der Erwähnung der Aktion "Basic Thermal Units" von Allan Kaprow mit Inge Baecker
- die Korrespondenz mit Dr. Thomas Deecke vom DAAD, 1976
- Briefe an Feelisch und seine Bestätigung der Unterstützung der Aktion "Basic Thermal Units", 1973
- die Auseindersetzung Kaprows und Werner Hofmanns über das geplante Projekt für die Hamburger Kunsthalle ("Museums Portraits") und eine Skizzierung des Vorhabens durch Kaprow, 1977
- die Korrespondenz mit Kaspar König zur "Internationalen Ausstellung Köln 1981", später "Westkunst", 1980
- Leihverträge für die Kunsthalle Bremen, 1976
- die Korrespondenz mit Werner Krüger über Fotoabzüge zur Aktion "Sawdust", 1973
- Die Korrespondenz mit Dr. Osterwold und Dr. Salzmann vom Wilhelm-Lehmbruck-Museum der Stadt Duisburg zum "Ruhrgebiets-Happening" ("Basic Thermal Units"), 1973
- Dein Manuskript Jürgen H. Meyers seiner Dokumentation zu Kaprows "Happening-Lecture" im Kunstfonds, Bonn, am 13.08.1989
- die Korrespondenz mit Karl Ruhrberg, Museum Ludwig, Köln, enthält: ein Konzept Kaprows und weiter Korrespondenz zur geplanten, aber unverwirklichten Retrospektive in Köln, die Differenzen in der Finanzierung und in den Honorarvorstellung für die Ausstellung "Mein Kölner Dom" (Teile der Korrespondenz sind an andere Stelle der Akte abgelegt worden, P. 176-179) und Anmerkungen zur Teilnahme Kaprows an der Ausstellung "Westkunst", 1979-1981
- der Briefwechsel mit dem Ehepaar Rust, Remscheid, mit dem Vorschlag Kaprows zu einer Arbeit, die er im Ausstausch für das strittige Gemälde "George's Kitchen" erarbeiten würde (Vgl. Korrespondenz mit Vaughan Rachel), 1979
- Die Korrespondenz und Planung der Aktion "Durations" während des Festivals "Musica Nova" mit Hans Otte von Radio Bremen, 1975/1976
- die Korrespondenz mit Dr. Schmeller vom Museum des 20. Jahrhunderts, Wien, zur Aktion "7 Kinds of Sympathie", 1976-1978
- die Korrespondenz mit Dr. Peter Spielmann, Museum Bochum, zur Aktion "Basic Thermal Units", mit einem beigefügten Sitzungsprotokoll
- die Korrespondenz zwischen Baecker und Vaughan Rachel über das Gemälde Kaprows "Goerge's Kitchen", 1979
enthält Künstler:
Wolleh, Lothar; Brecht, George
enthält Galerien, Kunsthändler:
Galerie Vandres, Madrid; Pourquoi pas Gallery, Genua: Alberto Ronchetti; Galerie Carta Zellmeyer, Berlin
enthält Sammler:
Wolfgang Rust, Remscheid; Wolfgang Feelisch, Remscheid
darin sonstige Personen/Körperschaften:
Auswärtiges Amt, Bonn: Sepp Wölker; Walter Scheel; WDR, Köln: Dieter Mendelsohn; Westfälische Rundschau, Bochum: Rainer Wanzelius; Dr. Elmar Waterloh, Aachen; Amerikanische Botschaft, Bonn: Alan Dodds, Kulturattaché; Vaughan Rachel (Mrs. Allan Kaprow), Los Angeles; Dr. Gertrude Uhlhorn (B.T.U. Teilnehmerin), Bochum; Karl-Dieter Theis, Ennepatal; TV 2000, Köln; Studio Tucht, Düsseldorf; Stadt Bochum; Museum Bochum, Dr. Peter Spielmann; Württembergischer Kunstverein: Dr. Tilman Osterwold; Moderna Museet, Stockholm: Philipp von Schantz; Museum des 20. Jahrhunderts, Wien: Dr. Alfred Schmeller; Wallraf-Richartz-Museum, Köln: Dr. Evelyn Weiss; Museum Ludwig, Köln: Karl Ruhrberg; Droste Verlag, Düsseldorf: Dr. Jutta Siegmund-Schultze; Anita Ruhnau, Essen; Timm Rauter (Fotograf), Essen; Joachim Rüsenberg (Filmproduktion), Düsseldorf; Anna Canepa, New York; Dieter Vervuurt (Filmproduktion), Düsseldorf; Radio Bremen: Hans Otte; Kunstfonds e. V.; Bonn: Gerhard Pfennig; Mengelbier (B.T.U. Teilnehmer), Bochum; Jürgen Müller-Schneck, Berlin; Jürgen H. Meyer (Kunstdokumentationen), Düsseldorf; Wilhelm-Lehmbruck-Museum, Duisburg: Dr. Siegfried Salzmann, Dr. Tilman Osterwold; Werner Krüger (Fotograf), Köln; Prof. Dr. Bernhard Kerber (Autor: art international), Bochum; Kunsthalle Bremen: Dr. Bernhard Schnackenburg; Kölnischer Kunstverein: Wulf Herzogenrath, Dirk Teuber; Westkunst (Internationale Ausstellung 1981), Köln: Kasper König; Hamburger Kunsthalle: Dr. Werner Hofmann, Dr. Leppien; Werner Greiner, Reutlingen; DAAD: Dr. Thomas Deecke, Karl Ruhrberg; DuMont Verlag, Köln; art and artists, London; John Anthony Thwaites, Grevenbroich
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.