Beigelegte Schreiben von Ämtern, Städten, Grundherren, Militärs etc., vor allem wegen Kriegslasten und Kriegsschäden
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11237 Geheimes Kriegsratskollegium, Nr. Loc. 10763/01 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: Rep. B, Loc. 61, No. 772
11237 Geheimes Kriegsratskollegium
11237 Geheimes Kriegsratskollegium >> 06. Administrative Angelegenheiten >> 06.09. Abgaben
1637 - 1638
Enthält u. a.: Bericht des Schössers in Seyda über Wegnahme von Feldfrüchten durch Soldaten in Wittenberg.- Konzessionsgesuch des Stadtrats von Meißen zum Einreißen der von kaiserlichen Soldaten errichteten Schanzen.- Gesuch des Stadtrats von Halle zum Abzug der dort kampierenden Truppen.- Gesuch von Rittergutsbesitzern um Minderung der ihren Untertanen auferlegten Kontributionen.- Gesuch des Exulanten Georg Lischcke aus Leitmeritz, wohnhaft in Pirna, um Ausstellung eines Passes zur Reise nach Böhmen.- Bericht des Stadtrats von Dresden über die verwundeten Büchsenmeister Hans Pfeilschmiedt, Georg Schwencke, Martin Kromar und Andreas Männichen.- Gesuch der abgebrannten Einwohner vor dem Peterstor in Leipzig um Verschonung von Einquartierungen und Kontributionen.- Gnadengesuch der Ehefrau des gefangen gehaltenen Defensionsleutnants Caspar Burckhart in Freiberg.- Gesuch des Obristen Knatzsch um Ausstellung eines Patents wegen Rücknahme von Deserteuren zum Regiment.- Bericht des Schössers in Zwickau über das Defensionswerk.- Bericht des Domkapitels in Naumburg über die Einquartierungs- und Kontributionslasten im Stiftsgebiet.- Bericht des Stadtrats und Amtsschössers in Wittenberg über Schwierigkeiten bei Verpflegung des Taubischen Regiments wegen Nahrungsmangels.- Lohnforderung des Schiffsteuermanns Blaß Schlemmer.- Bericht des Stadtrats von Meißen über die prekäre Versorgungslage wegen Einquartierung des Bosischen Regiments zu Ross.- Gesuch des Stadtrats von Leipzig um Ausstellung eines Passes für Kaufleute aus Hamburg zur Messeteilnahme.- Gesuch des Stadtrats von Zeitz um Aufschub bei den einzusendenden Rechnungen wegen Ausbruchs der Pest.- Bericht des Amtsschössers von Grimma über die Kontributionsforderungen und Plünderungen des Capitains Christian Rudolf vom Regiment Klitzing.- Bericht des Sergeanten Georg Leonhardt Öpffelbach über die Versorgungslage in der Altmark.- Kriegslasten in der Landschaft des Vogtländischen Kreises, Naumburg und Wurzen.- Gesuch des Domprosts Hans von Miltitz in Meißen um Rückgabe der in Torgau befindlichen Fähre von Boritz.- Entlassungsgesuch des Büchsenmeisters Erdmann Wittenborch aus Magdeburg.- Konzessionsgesuch des Stadtrats von Luckau zur Öffnung eines zugeschütteten Stadttores nach Abzug der schwedischen Truppen.- Bericht des Schössers in Arnshaugk über Plünderungen durch kaiserliche Truppen.- Gesuch polnischer Ochsenhändler über Rückgabe oder Erstattung der von dem Obristen Heinrich von Schleinitz abgenommenen Ochsen.- Bericht des Stadtrats von Schilda über Plünderungen und Verwüstungen sowie Gesuch um Aushändigung der unzerstörten, in Torgau befindlichen Braupfanne.- Bericht des Schössers in Voigtsberg über Truppendurchmärsche.- Bericht des Schössers in Freiburg über Einquartierung und Plünderungen durch den Obristleutnant Einhausen vom Burgksdorfischen Regiment zu Ross.
Geheime Kriegskanzlei
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:25 MEZ
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