Willi Federlein (Bestand)
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Archiv für Diakonie und Entwicklung (Archivtektonik) >> Personen (Handakten und Nachlässen)
1949-1990
Der Bestand umfaßt Unterlagen aus seiner Tätigkeit beim Brandenburgischen Provinzial-Ausschuß für Innere Mission und beim Verband Christlicher Hospize in der DDR.
Federlein war Leiter der Stephanus-Stiftung Berlin-Weißensee:
Akten über seine Tätigkeit beim Provinzial-Ausschuß für Innere Mission in der Provinz Brandenburg und des
Verbandes christlicher Hospize in der DDR.
Vorwort: Die Handakten des am 12. Juli 1991 verstorbenen Kirchenrats Willi Federlein befanden sich in seinem Büro im Hospiz am Bahnhof Friedrichstraße und wurden zunächst von seinen Angehörigen übernommen, die sie auf private Unterlagen hin sichten wollten. Dazu ist es aber offenbar nicht gekommen. Sie wurden am 14. Oktober 1991 dem Archiv übergeben. Hier wurden sie verzeichnet und in eine - bisher nicht vorhandene - systematische Ordnung gebracht. Mitte Dezember 1991 wurde weiteres vorwiegend loses Material übergeben, das sich in der Privatwohnung Federleins befunden hatte. Es wurde zu Akteneinheiten zusammengefaßt und in den Bestand eingefügt.
Die in diesem Findbuch erfaßten Handakten Federleins betreffen überwiegend seine Tätigkeit im Rahmen des Provinzial-Ausschusses für Innere Mission in der Provinz Brandenburg und des Verbandes christlicher Hospize in der DDR.
Die Akten wurden von Frau Annerose Schwittlinsky geordnet und verzeichnet. Schriftgut privaten Inhalts wurde am 17. März 1992 zurückgegeben. Im April 2000 erfolgte durch Frau Ingeborg König die elektronische Erfassung mit dem Archivprogramm AUGIAS.
Berlin, den 03.04.2000
Biografische Daten
Willi Federlein
geb. 20. August 1913 - gest. 12. Juli 1991
1932 Abitur in Königsberg
bis 1939 Theologiestudium in Königsberg und Tübingen
1939/40 Vikariat in Wien
1940 bis 1950 Gemindepfarramt im erzgebirgischen St. Mülsen unterbrochen durch Teilnahme am II. Weltkrieg und Kriegsgefangenschaft
1950 bis 1979 Direktor der Stephanus-Stiftung in Berlin-Weißensee
1950 bis 1991 verantwortlich für die Herausgabe der Zeitschrift "Frohe Botschaft für jedermann"
Vorstandsmitglied, Vorsitzender bzw. Präsident verschiedener Gremien, u.a.:
· Soziale Arbeitsgemeinschaft S. Schultze
· Verband Christl. Hospize der DDR
· Mathilde-Zimmer-Stiftung
· Ev. Jugend- und Fürsorgewerk
· Provinzialausschuß für Innere Mission
· Theodor-Wenzel-Werk
· Alexandra-Stiftung
· Christlicher Zeitschriftenverein
· St. Elisabeth-Stift
· Paulusgesellschat
· langjähriges Mitglied der Kirchenleitung der Berlin-Brandenburgischen Kirche
Abkürzungen
Abt. Abteilung
AG Arbeitsgemeinschaft
DW Diakonisches Werk
FB Frohe Botschaft für jedermann
HW Hilfswerk der Evangelischen Kirche in Deutschland
IM Innere Mission
Lafim Landesausschuß für Innere Mission im Land Brandenburg
Ms. Manuskript
Ns. Niedeschrift
o.D. ohne Datum
Pafim Provinzial-Ausschuß für Innere Mission in der Provinz Brandenburg
Rs. Rundschreiben
Schrw. Schriftwechsel
Federlein war Leiter der Stephanus-Stiftung Berlin-Weißensee:
Akten über seine Tätigkeit beim Provinzial-Ausschuß für Innere Mission in der Provinz Brandenburg und des
Verbandes christlicher Hospize in der DDR.
Vorwort: Die Handakten des am 12. Juli 1991 verstorbenen Kirchenrats Willi Federlein befanden sich in seinem Büro im Hospiz am Bahnhof Friedrichstraße und wurden zunächst von seinen Angehörigen übernommen, die sie auf private Unterlagen hin sichten wollten. Dazu ist es aber offenbar nicht gekommen. Sie wurden am 14. Oktober 1991 dem Archiv übergeben. Hier wurden sie verzeichnet und in eine - bisher nicht vorhandene - systematische Ordnung gebracht. Mitte Dezember 1991 wurde weiteres vorwiegend loses Material übergeben, das sich in der Privatwohnung Federleins befunden hatte. Es wurde zu Akteneinheiten zusammengefaßt und in den Bestand eingefügt.
Die in diesem Findbuch erfaßten Handakten Federleins betreffen überwiegend seine Tätigkeit im Rahmen des Provinzial-Ausschusses für Innere Mission in der Provinz Brandenburg und des Verbandes christlicher Hospize in der DDR.
Die Akten wurden von Frau Annerose Schwittlinsky geordnet und verzeichnet. Schriftgut privaten Inhalts wurde am 17. März 1992 zurückgegeben. Im April 2000 erfolgte durch Frau Ingeborg König die elektronische Erfassung mit dem Archivprogramm AUGIAS.
Berlin, den 03.04.2000
Biografische Daten
Willi Federlein
geb. 20. August 1913 - gest. 12. Juli 1991
1932 Abitur in Königsberg
bis 1939 Theologiestudium in Königsberg und Tübingen
1939/40 Vikariat in Wien
1940 bis 1950 Gemindepfarramt im erzgebirgischen St. Mülsen unterbrochen durch Teilnahme am II. Weltkrieg und Kriegsgefangenschaft
1950 bis 1979 Direktor der Stephanus-Stiftung in Berlin-Weißensee
1950 bis 1991 verantwortlich für die Herausgabe der Zeitschrift "Frohe Botschaft für jedermann"
Vorstandsmitglied, Vorsitzender bzw. Präsident verschiedener Gremien, u.a.:
· Soziale Arbeitsgemeinschaft S. Schultze
· Verband Christl. Hospize der DDR
· Mathilde-Zimmer-Stiftung
· Ev. Jugend- und Fürsorgewerk
· Provinzialausschuß für Innere Mission
· Theodor-Wenzel-Werk
· Alexandra-Stiftung
· Christlicher Zeitschriftenverein
· St. Elisabeth-Stift
· Paulusgesellschat
· langjähriges Mitglied der Kirchenleitung der Berlin-Brandenburgischen Kirche
Abkürzungen
Abt. Abteilung
AG Arbeitsgemeinschaft
DW Diakonisches Werk
FB Frohe Botschaft für jedermann
HW Hilfswerk der Evangelischen Kirche in Deutschland
IM Innere Mission
Lafim Landesausschuß für Innere Mission im Land Brandenburg
Ms. Manuskript
Ns. Niedeschrift
o.D. ohne Datum
Pafim Provinzial-Ausschuß für Innere Mission in der Provinz Brandenburg
Rs. Rundschreiben
Schrw. Schriftwechsel
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
22.04.2025, 11:01 AM CEST