Durchzüge diverser Truppen
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MBKB, GAB 3994
C 48 Nr. 13-23
12086
MBKB, GAB Markgraftum Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth, Geheimes Archiv Bayreuth
Markgraftum Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth, Geheimes Archiv Bayreuth >> 2. Bestände >> 2.2. Landesherrschaft (GAB) >> 2.2.1. Innenpolitik/Außenpolitik/Militaria >> 2.2.1.10. Militaria >> 2.2.1.10.3. 30-jähriger Krieg und Friedensverhandlungen 1648, Restitutionen
1619-1634
enthält u.a.: Enthält: 13. Neustädter Kanzleiakten zu den Werbungen des Obristleutnants Jörg von Lichtenstein und des Rittmeisters Ott von Schaumberg für den fränkischen Kreis, die Einquartierung dieser Truppen in den Ämtern Baiersdorf, Frauenaurach, Dachsbach usw., sowie Musterung zu Frauenaurach und Aufbruch (1619, 6. Mai bis 12. September);
14. Gesuch Herzog Maximilians von Bayern um Erlaubnis des Durchzugs seines in den Niederlanden geworbenen Kriegsvolkes durch die brandenburgischen Länder (1619, 16. Mai bis 3. Juli);
15. Korrespondenz Bayreuths mit der kurpfälzischen Regierung in Amberg wegen des Marsches der Truppen Kaiser Ferdinands II. aus den Niederlanden auf die Städte Regensburg und Eger sowie gegen Böhmen (1619, 20. Mai bis 14. Juni);
16. Durchzug der in Sachsen geworbenen 100 Nürnberger Reiter durch brandenburgisches Territorium und Protest gegen jedes widerrechtliche und unverhoffte Geleit (1619, 24. bis 30. Mai);
17. Neustädter Kanzleiakten zum Durchzug bayerischer Soldaten von Hollfeld nach Neustadt a. d. Aisch und Erlangen, außerdem Windsheimer Hinweise auf ein anderes bayerisches Corps und dessen Musterung bei Ingolstadt, schließlich Durchzug größerer bayerischer Truppenkontingente durch Würzburger und Bamberger in Eichstättisches Gebiet und die Desertion einiger Truppen (1619, 9. Juni bis 1620, 14. November);
18. Die geworbenen Reiter des Obristleutnants von Lichtenstein sowie deren Einquartierung und Verproviantierung in den Ämtern Baiersdorf und Frauenaurach (1619, 15. Juni bis 15. Juli);
19. Ausschreiben Markgraf Christians an die Lehensleute seines Fürstentums, sich wegen der durch die böhmischen Unruhen hervorgerufenen gefährlichen Zeitumstände zur Verteidigung bereit zu halten, der gleiche Sachverhalt auch in 16 Drucken (1619, Juni);
20. Marsch von 208 Reitern des Pfalzgrafen Wolf Wilhelm durch das Bambergische main- und regnitzaufwärts über Dormitz und Neunkirchen auf pfalz-neuburgisches Gebiet (1619, 3. bis 6. Juli);
21. Die von dem Grafen Philipp von Solms für das Haus Österreich geworbenen niederländischen Reiter, ihr Zug von Schweinfurt mainaufwärts unter dem Obristleutnant von Hancksleder durch die Rothenburger Landwehr Richtung Altmühl, ihr Angriff und ihre Zerstreuung durch die Unionstruppen bei Aurach a. d. Altmühl sowie ihr ferneres Schicksal (1619, 21. Juli bis 24. August);
22. Ablehnung des Gesuchs von Herzog Johann Ernst dem Jüngeren von Sachsen-Weimar, in Lichtenberg einen Sammelplatz für seine geworbenen Reiter zu bekommen, aber ihm gestatteter Durchzug über brandenburgisches Gebiet nach Böhmen (1619, 19. August bis 30. Oktober);
23. Sammelfaszikel: Protest der fränkischen Grafen und Herren wegen des Wetterauschen Vorsitzes; Deklaration und Publikation der durch Kaiser Ferdinand II. über den Kurfürsten Friedrich verhängten Acht; Schreiben des Herzogs Johann Casimir von Coburg mit Übersendung des Mannheimer Accords vom 2. November 1622; Schreiben des Markgrafen Sigismund von Cölln a. d. Spree wegen der Mansfeldischen und Fuchs'schen Plünderungen; Anfrage von Untertanen des Amts Münchberg zur Bezahlung von an den König von Schweden auf die Plassenburg gelieferten Viktualien; Extrakt eines Schreibens des Obristen Burgstorf zum Anmarsch des Feldmarschalls Holcke aus Böhmen; Schreiben an den Herzog Wilhelm von Sachsen-Weimar und den Feldmarschall Banner wegen der von Markgraf Christian begehrten Unterstützung zur Verteidigung der Festung Plassenburg (1619, 13. November bis 1634, 16. Dezember)
14. Gesuch Herzog Maximilians von Bayern um Erlaubnis des Durchzugs seines in den Niederlanden geworbenen Kriegsvolkes durch die brandenburgischen Länder (1619, 16. Mai bis 3. Juli);
15. Korrespondenz Bayreuths mit der kurpfälzischen Regierung in Amberg wegen des Marsches der Truppen Kaiser Ferdinands II. aus den Niederlanden auf die Städte Regensburg und Eger sowie gegen Böhmen (1619, 20. Mai bis 14. Juni);
16. Durchzug der in Sachsen geworbenen 100 Nürnberger Reiter durch brandenburgisches Territorium und Protest gegen jedes widerrechtliche und unverhoffte Geleit (1619, 24. bis 30. Mai);
17. Neustädter Kanzleiakten zum Durchzug bayerischer Soldaten von Hollfeld nach Neustadt a. d. Aisch und Erlangen, außerdem Windsheimer Hinweise auf ein anderes bayerisches Corps und dessen Musterung bei Ingolstadt, schließlich Durchzug größerer bayerischer Truppenkontingente durch Würzburger und Bamberger in Eichstättisches Gebiet und die Desertion einiger Truppen (1619, 9. Juni bis 1620, 14. November);
18. Die geworbenen Reiter des Obristleutnants von Lichtenstein sowie deren Einquartierung und Verproviantierung in den Ämtern Baiersdorf und Frauenaurach (1619, 15. Juni bis 15. Juli);
19. Ausschreiben Markgraf Christians an die Lehensleute seines Fürstentums, sich wegen der durch die böhmischen Unruhen hervorgerufenen gefährlichen Zeitumstände zur Verteidigung bereit zu halten, der gleiche Sachverhalt auch in 16 Drucken (1619, Juni);
20. Marsch von 208 Reitern des Pfalzgrafen Wolf Wilhelm durch das Bambergische main- und regnitzaufwärts über Dormitz und Neunkirchen auf pfalz-neuburgisches Gebiet (1619, 3. bis 6. Juli);
21. Die von dem Grafen Philipp von Solms für das Haus Österreich geworbenen niederländischen Reiter, ihr Zug von Schweinfurt mainaufwärts unter dem Obristleutnant von Hancksleder durch die Rothenburger Landwehr Richtung Altmühl, ihr Angriff und ihre Zerstreuung durch die Unionstruppen bei Aurach a. d. Altmühl sowie ihr ferneres Schicksal (1619, 21. Juli bis 24. August);
22. Ablehnung des Gesuchs von Herzog Johann Ernst dem Jüngeren von Sachsen-Weimar, in Lichtenberg einen Sammelplatz für seine geworbenen Reiter zu bekommen, aber ihm gestatteter Durchzug über brandenburgisches Gebiet nach Böhmen (1619, 19. August bis 30. Oktober);
23. Sammelfaszikel: Protest der fränkischen Grafen und Herren wegen des Wetterauschen Vorsitzes; Deklaration und Publikation der durch Kaiser Ferdinand II. über den Kurfürsten Friedrich verhängten Acht; Schreiben des Herzogs Johann Casimir von Coburg mit Übersendung des Mannheimer Accords vom 2. November 1622; Schreiben des Markgrafen Sigismund von Cölln a. d. Spree wegen der Mansfeldischen und Fuchs'schen Plünderungen; Anfrage von Untertanen des Amts Münchberg zur Bezahlung von an den König von Schweden auf die Plassenburg gelieferten Viktualien; Extrakt eines Schreibens des Obristen Burgstorf zum Anmarsch des Feldmarschalls Holcke aus Böhmen; Schreiben an den Herzog Wilhelm von Sachsen-Weimar und den Feldmarschall Banner wegen der von Markgraf Christian begehrten Unterstützung zur Verteidigung der Festung Plassenburg (1619, 13. November bis 1634, 16. Dezember)
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Lichtenstein, Jörg von
Schaumberg, Ott von
Sachsen-Weimar, Johann Ernst d.J. von
Bayern, Maximilian von
Solms, Philipp von
Hancksleder, von
Ferdinand II., Kaiser
Friedrich V., Kurfürst von der Pfalz
Coburg, Johann Kasimir von
Bayern, Wolf Wilhelm von
Mansfeld
Fuchs
Burgstorf
Holcke
Banner
Brandenburg, Christian von
Neustadt a. d. Aisch
Plassenburg
Cölln a. d. Spree
Münchberg (Lkr. Hof)
Böhmen
Wetterau
Baiersdorf (Lkr. Erlangen-Höchstadt)
Frauenaurach
Dachsbach
Regensburg
Eger
Hollfeld
Erlangen
Windsheim
Sachsen
Eichstätt
Bamberg
Ingolstadt
Würzburg
Dormitz
Neunkirchen
Aurach a. d. Altmühl
Schweinfurt
Österreich
Lichtenberg (Lkr. Hof)
Mannheim
Schweden
Plassenburg
Militär
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.04.2025, 15:36 MESZ
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