Hans Bayer und seine Ehefrau Agnes, Hintersassen des Deutschen Ordens zu Menningen, verpfänden dem durch den Spitalmeister und Hauskomtur Caspar Moritz v. Thu{e}rheimb vertretenen Deutschen Haus zu Nürnberg für ein Darlehen in Höhe von 100 fl ihren Hof zu Menningen. - Siegler: Fabian Adelmann, Pfleger zu Postbauer.
Vollständigen Titel anzeigen
Ritterorden, Urkunden 4208
Zusatzklassifikation: Schuldbrief
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 11. Kommende Nürnberg
1624 Dezember 2
Papier
Urkunden
ger
Originaldatierung: Geben und geschehen dem Mentag nach Andrae des heylichen Marterers unnd zwo{e}lffpotten 1624.
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf., Papier, mit Siegel. Blattzahl: 2
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf., Papier, mit Siegel. Blattzahl: 2
Bayer, Johann
Bayer, Agnes
Thürheim, Kaspar Moritz v.
Adelmann, Fabian (DO-Pfleger zu Postbauer)
Möning (Gde. Freystadt, Lkr. Neumarkt i. d. Opf.)
Nürnberg, Altes Spital
Nürnberg, Kommende
Postbauer-Heng (Lkr. Neumarkt i. d. Opf.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:53 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Nürnberg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- Deutscher Orden (Tektonik)
- Selekte (Tektonik)
- Ritterorden, Urkunden (Bestand)
- Ritterorden, Urkunden (Gliederung)
- 11. Kommende Nürnberg (Gliederung)