Praxedis, Witwe des Ritters Mathias von Ahaim (1) zu Wildenaw (2) und beider Söhne Jacob und Christoph quittieren Erzbischof Leonhard von Salzburg für sich und die noch unmündigen Kinder und Geschwister den Empfang von 1000 ungarischen Gulden in bar, die Mathias dem verstorbenen Erzbischof Friedrich [V.] für die Veste, Pflege und das Gericht Tettlhaim (3) auf Lebenszeit verschrieben hatte. Siegler: S1: Aham, Wigoläus von, zu Wildenau. S2: Aham, Jakob von. S3: Aham, Christoph von
Vollständigen Titel anzeigen
Praxedis, Witwe des Ritters Mathias von Ahaim (1) zu Wildenaw (2) und beider Söhne Jacob und Christoph quittieren Erzbischof Leonhard von Salzburg für sich und die noch unmündigen Kinder und Geschwister den Empfang von 1000 ungarischen Gulden in bar, die Mathias dem verstorbenen Erzbischof Friedrich [V.] für die Veste, Pflege und das Gericht Tettlhaim (3) auf Lebenszeit verschrieben hatte. Siegler: S1: Aham, Wigoläus von, zu Wildenau. S2: Aham, Jakob von. S3: Aham, Christoph von
Erzstift Salzburg Urkunden, BayHStA, Erzstift Salzburg Urkunden 345
HU Salzburg 550; GU Tettelham 16
Erzstift Salzburg Urkunden
Erzstift Salzburg Urkunden >> 1501-1600
1502 Januar 2
Fußnoten:
1) Aham (Gde. St. Peter a. Hart, PB Braunau a. Inn, OÖ, A)
2) Wildenau (PB Braunau a. Inn, OÖ, A)
3) Tettelham (Gde. Waging a. See, Lkr. Traunstein)
1) Aham (Gde. St. Peter a. Hart, PB Braunau a. Inn, OÖ, A)
2) Wildenau (PB Braunau a. Inn, OÖ, A)
3) Tettelham (Gde. Waging a. See, Lkr. Traunstein)
Erzstift Salzburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Sg. 1, 2 u. 3 fehlen
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Vermerke: RV: Finalis quietatio relicte et filiorum quondam Mathie aheimer occasione mille ducatorum et castri Tetlhaim aliarium quoque differentiarium 2 C 22 ad 11
Originaldatierung: Sontag nach dem newen jars tag 1501
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1502
Monat: 1
Tag: 2
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Vermerke: RV: Finalis quietatio relicte et filiorum quondam Mathie aheimer occasione mille ducatorum et castri Tetlhaim aliarium quoque differentiarium 2 C 22 ad 11
Originaldatierung: Sontag nach dem newen jars tag 1501
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1502
Monat: 1
Tag: 2
Aham: Wigoläus von, zu Wildenau\ Bruder v. Mathias
Aham: Jakob von, zu Wildenau\ Sohn v. Mathias
Aham: Christoph von, Sohn v. Mathias
Aham: Praxedis von, zu Wildenau\ Ehefrau v. Mathias
Aham: Mathias von, zu Wildenau\ Bruder v. Wigoläus
Aham: Mathias von, zu Wildenau\ Ehemann v. Praxedis
Aham: Mathias von, zu Wildenau\ Vater v. Jakob u. Christoph
Aham: Mathias von, zu Wildenau\ Pfleger, Tettelham
Aham (Gde. St. Peter a. Hart, PB Braunau a. Inn, OÖ, A)
Wildenau (PB Braunau a. Inn, OÖ, A)
Tettelham (Gde. Waging a. See, Lkr. Traunstein), Gericht: Pflege
Tettelham (Gde. Waging a. See, Lkr. Traunstein): Veste
Tettelham (Gde. Waging a. See, Lkr. Traunstein), Gericht
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Erzbischöfe\ Leonhard
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Erzbischöfe\ Friedrich V.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:36 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs (Tektonik)
- 1 Abteilung I: Ältere Bestände (Tektonik)
- 1.6 Geistliche Fürstentümer (Tektonik)
- Salzburg (Tektonik)
- Erzstift Salzburg (Tektonik)
- Erzstift Salzburg Archiv und Zentralbehörden (Tektonik)
- Erzstift Salzburg Urkunden (Bestand)
- 1501-1600 (Gliederung)