Kläger: Achatius Ascanius Majus, Hofkammerrat, namens seiner Frau Magdalena, geb. Frischen, und Katharina Dorothea Benecke, geb. Frischen, Witwe des Lt. Johann Andreas Kroebergk, sowie Philip Frischen, Kommissionsrat, in Hildesheim als Benefizialerben des Caspar Frisch, Kaufmann in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Johann Michael Müller, dänischer Leutnant, namens seiner Frau Anna Elisabeth, geb. Frisch, und Friedrich Kuhr, namens seiner Frau Sophia Magdalena, geb. Frisch, in Hamburg als Erben des Berend Heinrich Frisch in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis (beendet durch außergerichtlichen Vergleich); Verweisung auf eine Rekonventionsklage und Fragen der Bevollmächtigung in einem Streit um eine Aufforderung zur Klage (provocatio) wegen einer Obligation des Caspar Frisch für Berend Heinrich Frisch in Höhe von 17 285 Mark Banko
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Kläger: Achatius Ascanius Majus, Hofkammerrat, namens seiner Frau Magdalena, geb. Frischen, und Katharina Dorothea Benecke, geb. Frischen, Witwe des Lt. Johann Andreas Kroebergk, sowie Philip Frischen, Kommissionsrat, in Hildesheim als Benefizialerben des Caspar Frisch, Kaufmann in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Johann Michael Müller, dänischer Leutnant, namens seiner Frau Anna Elisabeth, geb. Frisch, und Friedrich Kuhr, namens seiner Frau Sophia Magdalena, geb. Frisch, in Hamburg als Erben des Berend Heinrich Frisch in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis (beendet durch außergerichtlichen Vergleich); Verweisung auf eine Rekonventionsklage und Fragen der Bevollmächtigung in einem Streit um eine Aufforderung zur Klage (provocatio) wegen einer Obligation des Caspar Frisch für Berend Heinrich Frisch in Höhe von 17 285 Mark Banko
211-2_F 27 Teil 6
F 1653
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> F
1711-1779
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Caesar Scheurer. Beklagter: Dr. Johann Albert Ruland (1760), Dr. Johann Philipp Gottfried von Gülich (1771).- Instanzen: 1. Niedergericht 1735. 2. Obergericht 1736-1759. 3. Reichskammergericht 1760-1779.- Darin: Vergleich von 1711 zwischen Caspar Frisch und Johann Wilhard Schmidt wegen gegenseitiger Forderungen; Vertrag von 1714 über die Vermietung eines Hauses am Grimm durch Henning Groot an Caspar Frisch; Schuldverschreibung von 1718 des Caspar Frisch für Berend Heinrich Frisch über 17 285 Mark Banko; Zession von 1720 der Beschwerung des Hofes des Johann Michael Müller in Öjendorf (Amt Reinbek) mit 600 Reichstalern von Hans Unverferth an Caspar Frisch und Mortifikations-Schein von 1735 dieser Beschwerung durch den Rat der Stadt Altona; 2 Schenkungen auf den Todesfall des Caspar Frisch für seinen ehemaligen Kaufdiener Friedrich Kuhr und für den Leutnant Müller 1727; Auszüge aus den Kaufmannsbüchern des Caspar Frisch; Inventar des Nachlasses des Caspar Frisch und Abrechnungen über die Verteilung des Nachlasses; gerichtlicher Vergleich von 1736 unter den Erben und Testamentsvollstreckern des Caspar Frisch über die Fortführung der Testamentsverwaltung; 4 Gutachten aus der Zeit 1738-1753 der Schreibmeisters Johann Hinrich Stüve und Jürgen Elert Kruse in Hamburg über die Echtheit einer Obligation; 2 Atteste von 1755 und 1756 des Christian Nikolaus Lüben, Buchhalter in Hamburg, über die aus den Kaufmannsbüchern des Caspar Frisch resultierenden Forderungen und über die Frage einer Zuschreibung pro forma; Gutachten der Juristen-Fakultät der Universität Rostock von 1759.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ