Tobias Haintzel, Stadtammann, und Jakob Albrecht, des Geheimen Rats zu Memmingen als Pfleger und Lorenz Bachmayr, Hofmeister der armen Spitaldürftigen und ihres Hauses in Memmingen verkaufen Johann Wolff, General des Hl. Geist-Ordens zu Rom in deutschen Landen und Spitalmeister in Memmingen, sowie seinem Konvent für 3000 fl Memminger Währung ein beim Kloster Rot an der Rot ("Münchrott") angelegtes Kapital der Spitaldürftigen von 3000 fl. Das Kapital wird jährlich an Lichtmeß mit 150 fl verzinst und ist auf den Gütern des Klosters in Kardorf besichert. Der darüber von Abt Martinus ausgestellte und nunmehr den Käufern übergebene Gültbrief datiert vom Donnerstag, 24. Januar 1566.
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Tobias Haintzel, Stadtammann, und Jakob Albrecht, des Geheimen Rats zu Memmingen als Pfleger und Lorenz Bachmayr, Hofmeister der armen Spitaldürftigen und ihres Hauses in Memmingen verkaufen Johann Wolff, General des Hl. Geist-Ordens zu Rom in deutschen Landen und Spitalmeister in Memmingen, sowie seinem Konvent für 3000 fl Memminger Währung ein beim Kloster Rot an der Rot ("Münchrott") angelegtes Kapital der Spitaldürftigen von 3000 fl. Das Kapital wird jährlich an Lichtmeß mit 150 fl verzinst und ist auf den Gütern des Klosters in Kardorf besichert. Der darüber von Abt Martinus ausgestellte und nunmehr den Käufern übergebene Gültbrief datiert vom Donnerstag, 24. Januar 1566.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 1962
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 17. Jahrhundert
1613 August 24 (denn vierundzwainzigisten monats tag Augusti)
23,6 x 48,2 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Memmingen
Aussteller: Tobias Haintzel, Stadtammann, und Jakob Albrecht, des Geheimen Rats zu Memmingen, als Pfleger und Lorenz Bachmayr, Hofmeister der armen Spitaldürftigen und ihres Hauses in Memmingen
Empfänger: Johann Wolff, General des Hl. Geist-Ordens zu Rom in deutschen Landen und Spitalmeister in Memmingen
Siegler: Spital Memmingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Aussteller: Tobias Haintzel, Stadtammann, und Jakob Albrecht, des Geheimen Rats zu Memmingen, als Pfleger und Lorenz Bachmayr, Hofmeister der armen Spitaldürftigen und ihres Hauses in Memmingen
Empfänger: Johann Wolff, General des Hl. Geist-Ordens zu Rom in deutschen Landen und Spitalmeister in Memmingen
Siegler: Spital Memmingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Albrecht, Jakob
Bachmayr, Lorenz; Hofmeister
Haintzel, Tobias, Stadtammann
Rot an der Rot, Martin II. Schlay; Abt
Wolff, Johann; Ordensgeneral und Spitalmeister
Deutschland; Hl. Geist-Orden, General
Kardorf : Kronburg MN
Memmingen MM
Memmingen MM; Geheime Räte
Memmingen MM; Heilig-Geist-Orden
Memmingen MM; Spital, Hofmeister
Memmingen MM; Spital, Pfleger
Memmingen MM; Spitalmeister
Memmingen MM; Stadtammann
Memmingen MM; Währung
Rom [I]; Hl. Geist-Orden
Rot an der Rot BC; Kloster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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