14/3 [Nr. 48]: Übertragung einer außerordentlichen med. Professur an Dr. Johann Zeller.
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UAT 14/ Medizinische Fakultät (I), Dekanatsakten
Medizinische Fakultät (I), Dekanatsakten >> Lehrstuhlbesetzungen (1529-1725) >> Professorum vocationes, electiones, Bd. III (Nr. 36-68)
1686-1687
Enthält: Hzgl. Befehl über die Wiederbesetzung der vakanten dritten med. Professur und Rekommendation für Zeller (1686; fol. 52-53'); Bericht der Universität über die Berufung Zellers auf eine außerordentliche Professur mit halber Besoldung (1686; fol. 54-55'); Bewerbung Zellers bei der Univ um eine med. Professur (1686; fol. 58-59'). Hzgl. Bestätigung Zellers als außerordentlicher Prof. und Befehl ihn im Rang über den außerordentlichen Prof Dr. Osiander zu stellen (1686; fol. 58-59'); Hzgl. Befehl, Dr. Zeller die Übernahme der zugesagten außerordentlichen Professur nicht zu erschweren und ihm die Anwartschaft auf die nächste freiwerdende Professur zu übertragen (1687; fol. 60-61'); Berufung der Universität auf die in der "Nova ordinatio" von 1601 (Vgl. Reyscher: Württ. Gesetze Bd. 11, S. 233) garantierte freie und geheime Wahl der Prof., sowie auf die Statuten der med. Fakultät, wonach die 3. Professur nur mit einem ordentlichen Professor besetzt werden könne. (1687; fol. 62-66')
Akte
Osiander, Johann Adam (1659-1708)
Zeller, Johannes (1656-1734)
Zeller, Johannes (1656-1734)
Professorum vocationes, electiones, Bd. III (Nr. 36-68)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:41 MEZ
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