Carl Müllner von zwayen Raden und seine Hausfrau Veronica verkaufen an Georg Schmauß, des innern Rats zu Ingolstadt, und dessen Hausfrau Margaretha einen jährlichen Ewigzins von 45 fl. aus ihrem Anwesen, Aich- oder Zollhof genannt, zu Wetstetten [Wettstetten] im Bistum Eichstätt um 900 fl. Besitzer: Caspar Buchner. Gülten: je 3 Schaff 1 Viertel 6 Metzen Korn und Hafer Ingolstädter Maß, 60 d für die Weisat, 8 ß schwarzer Münz Wiesgült und andere kleine Dienste. S und Unterschriften 1: A. S 2: Sebastian Wolf, Br. des innern Rats zu Ingolstadt. Unterschriften: Christoph Eyser, Notar; Andree Walther, des äußeren Rats und Unterbaumeister zu Ingolstadt; Georg Koboldt, Circkschreiber zu Ingolstadt
Vollständigen Titel anzeigen
Carl Müllner von zwayen Raden und seine Hausfrau Veronica verkaufen an Georg Schmauß, des innern Rats zu Ingolstadt, und dessen Hausfrau Margaretha einen jährlichen Ewigzins von 45 fl. aus ihrem Anwesen, Aich- oder Zollhof genannt, zu Wetstetten [Wettstetten] im Bistum Eichstätt um 900 fl. Besitzer: Caspar Buchner. Gülten: je 3 Schaff 1 Viertel 6 Metzen Korn und Hafer Ingolstädter Maß, 60 d für die Weisat, 8 ß schwarzer Münz Wiesgült und andere kleine Dienste. S und Unterschriften 1: A. S 2: Sebastian Wolf, Br. des innern Rats zu Ingolstadt. Unterschriften: Christoph Eyser, Notar; Andree Walther, des äußeren Rats und Unterbaumeister zu Ingolstadt; Georg Koboldt, Circkschreiber zu Ingolstadt
Schlossarchiv Sandersdorf Urkunden 48
Schlossarchiv Sandersdorf Urkunden
Schlossarchiv Sandersdorf Urkunden
07. November 1603
Schlossarchiv Sandersdorf Urkunden
Urkunden
Ausstellungsort: Ingolstadt
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1603
Monat: 11
Tag: 7
Äußere Beschreibung: Or., Pap., Libell (10 Blatt), 2 S unter Papierdecke
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1603
Monat: 11
Tag: 7
Äußere Beschreibung: Or., Pap., Libell (10 Blatt), 2 S unter Papierdecke
Wettstetten (Lkr. Ingolstadt)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 12:05 MEZ