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Ausübung der geistlichen Rechte des Landesherrn im Herzogtum Kleve und in der Grafschaft Mark, Bd. 7
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Kleve-Märkische Regierung, Landessachen >> 24. Kirchenpolitik >> 24.1. Ausübung geistlicher Rechte des Landesherrn: Kirchen- und Schulaufsicht, Verwaltung des Aerarium ecclesiasticum, Säkularisation
1763-1794
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: - Präbendenvergabe beim Stift Herdecke, 1763 - Auszahlung der "Brüchtenstüber" an reformierte Gemeinden in der Grafschaft Mark, 1772 (mit Quittungen) - Zulassungsbeschränkungen für die Teilnahme von Juden am christlichen Religionsunterricht, 1774, 1778 (Amtsdrucke) - Einkünfte (mit Heberegistern) des Pastorats und der Schulmeisterei zu Reck sowie der Vikarie St. Annae zu Herringen, 1783 - Einkünfte (mit Heberegistern) des Pastorats und der Schulmeisterei zu Dahl, 1783 - Führung von Konduitenlisten für Prediger und Stadtschullehrer, Küster und Schulmeister, 1785 (Amtsdruck) - Verzeichnis der Grundstücke der lutherischen Gemeinden im Stadtbezirk Kleve, 1785 - Verbesserung der märkischen Schulverfassung (nach Vorschlägen des Direktors Snethlage aus Hamm), 1796 - Bezahlung von Umzugskosten der Schullehrer durch Gemeinden und Schulsozietäten, 1790 (Amtsdruck) - Ehrensold für den Generalrendanten der reformierten Predigerwitwenkasse, Prediger Franz Gotthelf Heinrich Jakob Bädeker zu Dahl, 1792 - Verzeichnis der Gehälter der Schulleiter der reformierten Gemeinden in der Grafschaft Mark (für Zwecke der "Gesellschaft der Lehrer und Kinderfreunde"), 1794
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.