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Herman [III.] Riedesel, Erbmarschall zu Hessen und Katherina, seine eheliche Hausfrau, verkaufen Johan Schilitz, Priester, Dietherich Schilitz, Bü...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1451 - 1500
1488 Mai 10
Ausfertigung, Pergament (27,9 x 51,3 cm) mit zwei anhängenden Siegeln (1: stark verwittert; 2: ganz leichter Ausbruch ) Die Urkunde durch einen langen senkrechten Schnitt durch das Pergament entwertet worden.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uff sonabind naich Cantate
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Herman [III.] Riedesel, Erbmarschall zu Hessen und Katherina, seine eheliche Hausfrau, verkaufen Johan Schilitz, Priester, Dietherich Schilitz, Bürger zu Spangenberg (Spangenbergk) und Ytel Schilitz, Gebrüdern, alle ihre Güter zu Malsfeld (Maltzfelt), beweglich und unbeweglich, mit Hühnern, Gänsen, Geldzinsen und mit Diensten "jeder muss zwei Tage auf eine Meile Wegs dienen, wenn er gemahnt wird -, 37 Viertel Frucht, halb Korn, halb Hafer, ihre Wiese zu Beiseförth im Grüneis (Beysefort, Grunys), und was sie haben zu Binsförth (Binßfort) an "kodenern", Zinsen, Diensten, mit Obrigkeiten, Herrlichkeiten, Gerechtigkeiten, Zugehörungen für 300 rheinische Gulden Wiederkauf auf sanct Peterstag ad Kathedram vorbehalten.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "1488 versetzt Herm(ann) Riedesell alle seine Gefälle v8nd) güther zu Malzfeld f(ür) 300 goldfl." "Maltzfelt briff von die Ridessell"
Vermerke (Urkunde): Siegler: 1. Siegel: Herman [III.] Riedesel für sich, seine Hausfrau und ihre Erben 2. Siegel: Hermann [IV.] Riedesel für sich und seine Hausfrau, das Siegel ist datiert: 1487 (arabische Jahreszahl über dem Wappenschild)
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 1459
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.