Heincz Kleyne und Ulrich Kannengißir, Baumeister des Gotteshauses und der Pfarrkirche St. Jakob zu Miltenberg, versprechen, jeweils am 30. Tag nach Unser Lieben Frau Himmelfahrt (15.08.) eine Vigil und eine Seelmesse in der St. Jakobskirche sowie eine gesungene Marienmesse in der Marienkapelle für das Seelenheil von Fritze Sped, Schöffe zu Miltenberg, dessen eheliche Wirtin Barbara, dessen Vater Fritz Sped, dessen Mutter Else, dessen Bruder Henrich und dessen Ahnherren und Ahnfrauen sowie aller Gläubigen zu feiern, wofür ihnen Fritz und Barbara mit einer besiegelten Urkunden eine jährliche Gülte von 5 Gulden Ablösung, die auf Ulrich Kannengißirs Steinhaus in der Guckornsgasse bei der alten Münze stehen, verschrieben hat. In dem Jahr, in dem versäumt wird, die Vigil und die Messen zu feiern, können Fritz Sped und seine Erben selbst die Gülte einnehmen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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